Richtig Hände waschen


Hygienetipp

Richtig Händewaschen – jetzt noch wichtiger denn je. Aber: Wie geht das eigentlich? Und was sollten Sie über Desinfektion wissen? Dr. Mark Benecke war bei der LINDA Paradies-Apotheke in Köln und hat sich Rat vom Fachmann geholt!

Schutzmaske selber herstellen


Anleitung von NOVENTI

Eine Schutzmaske selber basteln? Kein Problem! Wir unterstützen die Initiative gegen Corona unseres Partners NOVENTI, die eine einfache Anleitungs fürs Selber-Basteln bietet.

Unsere Top-Gesundheitsthemen

Sonnenschutz

Immunsystem

Zecken

Sonne ist grundsätzlich erst einmal nicht schädlich: Durch ihr Licht bildet der Körper Vitamin D. Dieses Provitamin hält zum Beispiel die Knochen stabil und die Nerven in Balance. Der Bräunungseffekt der Haut ist eine Art „Selbstverteidigung“ gegen die UV-Strahlung. Spezielle Hautzellen, die sogenannten Melanozyten, werden durch das Licht der Sonne angeregt und bilden das Pigment Melanin. Dieses legt sich als „Schutzkappe“ über den Zellkern – die Haut wird braun. Doch die Sonne hat auch ihre Schattenseiten: Denn der Eigenschutz reicht nicht aus, und ohne zusätzlichen Schutz drohen Sonnenbrand, Knitterfältchen und langfristig Hautkrebs.

> mehr erfahren

Das Immunsystem ist wie Polizei, die ständig Streife laufen muss, um Angreifer abzuwehren , damit der Mensch nicht krank wird.

> mehr erfahren

Wo die Blutsauger lauern und was vor Zeckenstichen schützt  

> mehr erfahren

Sonnenschutz

Sonnenschutz

Sonne ist grundsätzlich erst einmal nicht schädlich: Durch ihr Licht bildet der Körper Vitamin D. Dieses Provitamin hält zum Beispiel die Knochen stabil und die Nerven in Balance. Der Bräunungseffekt der Haut ist eine Art „Selbstverteidigung“ gegen die UV-Strahlung. Spezielle Hautzellen, die sogenannten Melanozyten, werden durch das Licht der Sonne angeregt und bilden das Pigment Melanin. Dieses legt sich als „Schutzkappe“ über den Zellkern – die Haut wird braun. Doch die Sonne hat auch ihre Schattenseiten: Denn der Eigenschutz reicht nicht aus, und ohne zusätzlichen Schutz drohen Sonnenbrand, Knitterfältchen und langfristig Hautkrebs.

Warum ist es so wichtig, die Haut zu schützen?

Intensive Sonneneinstrahlung und ein heller Hauttyp gelten als Hauptrisikofaktoren für Hautkrebs. Auslöser sind die UV-A, UV-B- und auch die Infrarotstrahlen, aus denen sich das Sonnenlicht zusammensetzt. Die Anzahl der Hautkrebserkrankungen ist in den letzten Jahrzehnten drastisch gestiegen. Pigmentmale, wie Muttermale oder Leberflecke, sind in der Regel zunächst harmlos. Achten Sie jedoch unbedingt auf Veränderungen. Denn aus ihnen kann sich ein bösartiger Hauttumor entwickeln. Ab dem 35. Lebensjahr sollten Sie die Haut regelmäßig im Rahmen des gesetzlichen Hautkrebs-Screenings alle drei Jahre vom Arzt untersuchen lassen.
Große Mengen der gefährlichen UV-B-Strahlung bekommt man übrigens im Solarium ab. Der Anteil ist um ein Vielfaches höher als im normalen Sonnenlicht. Verzichten Sie daher besser auf das Bräunen im Solarium.

Welcher Lichtschutzfaktor ist für mich der richtige?

Jede Haut hat eine sogenannte Eigenschutzzeit: Diese richtet sich danach, wie hell oder dunkel sie ist, und beträgt zwischen fünf und 30 Minuten. Mit Sonnenschutzpräparaten lässt sich diese Zeit verlängern. Der Lichtschutzfaktor (LSF, manchmal auch SPF für sunprotection factor) gibt an, wie lange Sie in der Sonne geschützt sind. Je heller Ihr Hauttyp ist, desto höher sollte der LSF sein. LSF 50 etwa bedeutet – theoretisch –, dass der Eigenschutz um das 50-Fache verlängert wird. Experten raten selbst dunkleren Hauttypen zu einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor (30+). Die pralle Sonne mittags sollten Sie selbst gut eingecremt ganz meiden.

 

Senioren benötigen einen speziellen Lichtschutz: Ihre Haut ist empfindlicher, weil die Pigmente, die ihr den bräunlichen Teint verleihen, langsamer gebildet werden. Daher holen sich Senioren schneller einen Sonnenbrand. Außerdem bewirken manche Medikamente – zum Beispiel einige Antibiotika, Diabetes-Mittel, Blutdrucksenker, Rheuma-Präparate und Psychopharmaka –, dass die Haut noch sensibler reagiert.

 

Achten Sie beim Kauf einer Sonnencreme darauf, dass sie neben einem hohen Lichtschutzfaktor einen ausreichend hohen UV-A-Schutz hat. Sie erkennen das daran, dass auf der Tube entsprechend den EU-Richtlinien ein Kreis mit dem UV-A-Zeichen abgebildet ist.

Was tun bei Sonnenbrand?

Wenn sich die Haut in der Sonne rötet, brennt und spannt, heißt es erst einmal: sofort raus aus der Sonne! Ziehen Sie sich in geschlossene Räume zurück.

- Als Sofortmaßnahme ist es wichtig, die betroffene Hautstelle zu kühlen, zum Beispiel mit feuchten Umschlägen. Praktisch sind sogenannte Cool-Packs: Legen Sie diese aber nie direkt auf gereizte Haut auf, sondern decken Sie sie zuerst mit einem dünnen Tuch ab.

- Nach zu viel Sonne braucht die Haut vor allem Feuchtigkeit, um zu regenerieren. Versorgen Sie sie damit von innen: Trinken Sie viel, am besten Wasser oder ungesüßten Tee.

- Feuchtigkeitsspendende Sprays und Lotionen kühlen und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit, beispielsweise Öl-in-Wasser-Emulsionen mit dem Inhaltsstoff Dexpanthenol.

Bei starken Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Fieber ist es ratsam, sofort einen Arzt aufzusuchen. Ein schwerer Sonnenbrand sollte immer vom Arzt untersucht und behandelt werden. Er kann schmerz- und entzündungshemmende Medikamente empfehlen.

Welche Unterschiede gibt es bei Sonnenschutz-Präparaten?

Es gibt beim Sonnenschutz zwei Wirkprinzipien. Entweder reflektieren mineralische Pigmente die UV-Strahlen – das Licht wird also zurückgeworfen und dringt nicht in die Haut ein (physikalischer Schutz). Oder das UV-Licht wird chemisch absorbiert. Dabei schluckt der UV-Filter die energiereiche Strahlung und wandelt sie in Wärme um (chemischer Schutz).

Die mineralischen Filter kann man sich wie viele kleine Spiegel vorstellen, die auf der Haut liegen und das Sonnenlicht reflektieren. Sie bestehen aus natürlichen weißen Farbpigmenten – aus Titandioxid und Zinkoxid. Wenn die Sonnenschutzcreme nicht gefärbt ist, hinterlässt sie beim Auftragen einen feinen, weißlich schimmernden Film auf der Haut.

 

Vorteile des mineralischen UV-Filters:

  • Schützt sofort nach dem Auftragen. Keine Wartezeit.
  • Kaum allergische Reaktionen.

Nachteil eines mineralischen Sonnenschutzes:

  • Längeres Reiben nötig, bis der weißliche Film verschwunden ist.

 

Vorteil der chemischen Sonnenschutzmittel:

  • Sie dringen gut in die Haut ein.

Nachteile von chemischen Sonnenschutzmitteln:

  • Entfalten ihre volle Wirkung erst nach 20 bis 30 Minuten. 
  • Chemische UV-Filter können als Rückstände in die Umwelt gelangen.
  • Manche Filtersubstanzen stehen im Verdacht, den Hormonhaushalt zu beeinflussen.

Was ist am besten für Babys und Kinder geeignet?

Kinder sollten während der ersten zwölf Lebensmonate möglichst gar keiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein. Babyhaut ist bis zu zehnmal dünner als Erwachsenenhaut. Sie kann noch nicht schnell und ausreichend Pigmente produzieren, die als natürlicher Eigenschutz gelten, und sie kann UV-Schäden nur unzureichend reparieren. Sonnenbrände und selbst Hautrötungen sollten gerade bei Kindern deshalb unbedingt vermieden werden.

  • Aufenthalt im Schatten: Insbesondere während der Mittagszeit (11-16 Uhr). Auch im Schatten gilt: eincremen!
  • Angemessene Kleidung: Luftige Kleidung, die Arme und Beine bedeckt, Sonnenhut mit breiter Krempe, Schuhe oder Babysocken. Für die Kleinsten gibt es spezielle UV-Schutzkleidung mit Schutzfaktor.
  • Sonnenbrille: Kindersonnenbrillen sollten neben einem guten UV-Schutz (Auszeichnung „UV 400“) auch bruchsicher, ohne scharfe Kanten und mit Sportbügeln ausgestattet sein.
  • Sonnencreme:  Alle Hautpartien, die nicht mit Kleidung bedeckt sind, sollten sorgfältig mit Sonnenschutzmittel (mindestens LSF 30, besser LSF 50) eingecremt werden. Bei Babys spezielle Baby-Sonnencreme verwenden. Alle zwei Stunden, immer nach Kontakt mit Wasser und nach dem Abtrocknen muss nachgecremt werden. Das verlängert den Sonnenschutz zwar nicht, trägt aber zu dessen Aufrechterhaltung bei

Immunsystem

Stärken Sie Ihr Immunsystem

Das Immunsystem ist wie Polizei, die ständig Streife laufen muss, um Angreifer abzuwehren , damit der Mensch nicht krank wird. Die Immunzellen sind ein Abwehrmechanismus gegen alles Körperfremde. Es besteht aus unterschiedlichen Zellen und löslichen Faktoren, die den Tumorzellen und Krankheitserregern das Ausbreiten vereiteln. Der Wunsch ist groß, den Körper mit allerlei Tricks, Verhaltensweisen und Helfern widerstandsfähiger zu machen. Aber man sollte sich nicht allzu viel Sorgen um das Immunsystem machen, da es ziemlich robust ist.

Auf welche Ernährung sollte ich achten?

Dass eine gesunde Ernährung einen Einfluss auf die Abwehrkräfte hat, ist unstrittig. Jeder Mensch hat im Darm Billionen von Bakterien, die die Nahrung verwerten. Das sogenannte Mikrobiom ist aber von Mensch zu Mensch verschieden. Um gezielte Veränderungen durch die Ernährung zu erreichen, muss das Mikrobiom entschlüsselt werden, was derzeit noch nicht möglich ist. Die meisten Ernährungs-Empfehlungen zur Stärkung des Immunsystems sind noch rein spekulativ. Wissenschaftler vermuten einen direkten Zusammenhang zwischen der Darmgesundheit und dem gesamten Immunsystem – daher ist auch ballaststoffreiche Kost bei einem schwachen Immunsystem ein guter Tipp. Damit die körpereigene Abwehr gut gewappnet ist sind viele Vitamine und Nährstoffe angeraten – dazu zählen insbesondere Vitamine A, B6, B12, C, D E, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Spurenelemente Zink, Selen, Eisen und Kupfer.

 

Die meisten dieser Inhaltsstoffe sind durch eine ausgewogene Ernährung ausreichend gedeckt. Als besonders gut für die Immunabwehr gelten jedoch beispielsweise:

  • Brokkoli
  • Kohl
  • Karotten
  • Tomaten
  • Knoblauch
  • Spinat
  • Zitrusfrüchte
  • Dunkle Beeren und Trauben
  • Nüsse

Gibt es gesunde Getränke?

Da es im Winter draußen kalt und ungemütlich ist, heizen wir, und die Raumluft trocknet aus. Durch die mangelnde Feuchtigkeit können angreifende Viren und Bakterien nicht ausreichend abtransportiert werden, und die trockenen Schleimhäute funktionieren nicht mehr richtig. Durch ausreichendes trinken werden die Erreger, die sich im Körper festgesetzt haben, herausgespült und die Schleimhäute werden feucht gehalten. Grüner Tee etwa enthält eine Menge Antioxidantien, die das Immunsystem zusätzlich stützen und vorbeugend gegen Krebs wirken. Das Trinken von Kräutertees und Mineralwasser sollte über den ganzen Tag verteilt werden. Von gezuckerten Getränken ist wegen der zu hohen Kalorienzufuhr abzuraten. Der Flüssigkeitsbedarf einer Person variiert je nachdem, wie viel sie sich bewegt und Faktoren wie Größe und Gewicht.

 

Es gibt einen Grund, warum Ingwer seit Jahren gegen Erkältungen und Grippe verwendet wird. Es ist ein wirksames funktionierendes Mittel. In vielen Ländern ist Ingwer eines der ersten Heilmittel, zu denen die Menschen greifen, um ihr Immunsystem zu stärken.

Welche Mittel gibt es in der Apotheke?

Ein „schwaches Immunsystem“ ist nicht veranlagt. Wir haben es selbst zu einem großen Teil in der Hand, in wie weit die Abwehrkräfte in der Lage sind, auf Angriffe und Störung zu reagieren und sie abzuwehren. Mit vielen Schädlingen werden wir so leichter fertig oder erkranken gar nicht erst. Eine große Rolle spielt in diesem Zusammenhang die ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen und Mineralien (vor allem Vitamine und Mineralstoffe). Diese nehmen als „Treibstoffe“ des Immunsystems eine tragende Rolle in dessen Funktionsweise ein.

 

Omega-3-Fettsäuren sind wichtige Gegenspieler zu der heute in der Ernährung dominierenden tierischen Fetten. Während die in den tierischen Fetten überwiegend gesättigten Fette die Bildung von Entzündungsbotschaften stimulieren, hemmen Omega-3-Fettsäuren diesen Stoffwechselprozess und helfen das Immunsystem zu entlasten. Bei Menschen mit schwachem Immunsystem wird oft ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren gemessen.

 

Während ein Vitamin C-Mangel sehr selten vorkommt, sollten Sie bei anderen Vitaminen auf ausreichende Zufuhr achten. Versuchen Sie Ihren Nährstoffbedarf über die Nahrung zu decken. Ob bestimmte Nahrungsergänzungen sinnvoll sind, kann mit dem Apotheker oder Hausarzt abgeklärt werden. Bei einem Vitamin D-Mangel kann in den lichtarmen Monaten die Einnahme von Vitamin D-Präparaten mit dem Arzt abgesprochen werden.

Welche Sportart ist Ideal?

Laufen, Schwimmen, Fahrradfahren: Die Klassiker des Ausdauersports sind nach wie vor am effektivsten. Sie stärken nicht nur Herz und Gefäße, sondern auch unsere Immunabwehr. Bei jedem moderaten Work-Out wird das Immunsystem sanft gereizt. Das Tempo und der Grad der Anstrengung sind maßgebend: Wer seinen Körper überanstrengt, erzielt meist den gegenteiligen Effekt. Starke Anstrengung ist zu vermeiden. Während übermäßiger körperlicher Belastung – etwa beim Laufen eines Marathons – steigt die Zahl der Abwehrzellen im Blut stark an. Entspannt sich der Körper danach wieder, fällt die Zahl der Immunzellen allerdings unter den Ausgangswert vor der Belastung. Da die Krankheitserreger zu diesem Zeitpunkt nur vermindert bekämpft werden können, kommt es häufiger zu Infektionskrankheiten. Wer also nicht krank werden will, sollte es mit der Anstrengung beim Sport nicht übertreiben.

Zecken

Zecken

Wo die Blutsauger lauern und was vor Zeckenstichen schützt  

 

Zecken sind hauptsächlich zur warmen Jahreszeit aktiv, hierzulande von März bis Oktober. Doch bereits acht Grad Celsius reichen den Tierchen, um sich vermehren zu können. Daher krabbeln sie auch an milden Wintertagen durch Wiese und Gestrüpp. Die Zeckensaison ist daher weniger eine Frage der Jahreszeit als der Temperatur.

Wie gefährlich sind Zecken?

Ein Zeckenstich ist an sich nicht weiter tragisch. Doch es besteht das Risiko, sich dadurch mit einer Infektionskrankheit anzustecken, vor allem Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Borreliose wird durch Bakterien (Borrelien) verursacht und ist in Europa die häufigste durch Zecken übertragene Krankheit. FSME, eine gefährliche Form der Hirnhautentzündung, wird von Viren hervorgerufen.

 

FSME-Viren können bereits innerhalb kurzer Zeit nach dem Zeckenstich weitergegeben werden. Die Übertragung von Borrelien dauert in der Regel mehrere Stunden. Entfernen Sie Zecken daher so früh wie möglich, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

 

Nicht alle Zecken tragen Krankheitserreger in sich. Außerdem gilt: Selbst beim Stich durch ein infiziertes Tier kommt es nicht zwangsläufig zu einer Übertragung. 

Wie schützt man sich vor Zecken?

Zum Schutz vor Borreliose und FSME sollte man Zeckenstiche möglichst vermeiden.Das bedeutet: Beim Aufenthalt in der Natur eine lange Hose tragen. Außerdem alle Hautstellen, die nicht mit Kleidung bedeckt sind, großzügig mit einem Repellent versorgen. 

 

Es stehen Sprays und cremeförmige Zubereitungen zur Verfügung. Sie werden entweder aufgesprüht oder von Hand aufgetragen. Wer sich längere Zeit draußen aufhält, zum Beispiel beim Wandern oder Camping, sollte die Präparate spätestens nach drei Stunden erneut auftragen. 

 

Zum Einsatz kommen vor allem die synthetischen Wirkstoffe DEET und Icaridin, welche die Sinneswahrnehmung der Zecken irritieren. Icaridin ist besonders hautverträglich und deshalb auch für Kinder ab zwei Jahren geeignet. Eine dritte Gruppe von Präparaten arbeitet auf natürlicher Basis und enthält Kokosöl oder ätherische Öle. Diese Mittel sind empfehlenswert für alle, die auf einen der synthetischen Wirkstoffe empfindlich oder allergisch reagieren.

Wie hilft eine Impfung?

Eine Impfung kann dazu beitragen, sich vor der von Zecken übertragenen Krankheit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu schützen. Vor Borreliose bietet die Impfung keinen Schutz. Eine FSME-Impfung empfiehlt sich für alle Menschen, die sich in FSME-Risikogebieten viel im Freien aufhalten. Einen Überblick über diese Regionen in Deutschland bietet ein ständig aktualisiertes Verzeichnis beim Robert- Koch-Institut https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/F/FSME/Karte_Tab.html

 

Üblicherweise sind drei Impfungen für den vollständigen Aufbau des Schutzes notwendig. Die zweite Impfung erfolgt ein bis drei Monate nach der ersten, die dritte dann im Verlauf eines Jahres nach der zweiten. In dringenden Fällen, zum Beispiel vor Auslandsreisen, ist eine Schnellimmunisierung möglich. Nach der Grundimmunisierung sind regelmäßige Auffrischungsimpfungen erforderlich. Es gibt spezielle Impfstoffe für Kinder, die ab einem Jahr zugelassen sind. 

Wann zum Arzt?

Es kann vorkommen, dass man die Zecke nicht komplett entfernt und Teile in der Haut zurückbleiben. Das ist nicht schlimm. Meist sind das nur Reste des Stechapparats und nicht etwa der Kopf. Was die Übertragung von Borrelien oder FSME-Viren betrifft, sind die verbleibenden Zeckenteile ungefährlich. In der Regel stößt der Körper die Fremdkörper mit der Zeit ab. Sicherheitshalber können Sie feststeckende Teile auch von einem Arzt entfernen lassen. Beobachten Sie, ob sich die Stelle entzündet. Falls ja, gehen Sie auf jeden Fall zum Arzt.

 

Rötet sich die Haut Tage bis Wochen nach dem Stich wieder neu an der Stelle, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Es könnte sich um eine Wanderröte handeln, ein Frühzeichen der Borreliose. 

 

Unbedingt zum Arzt sollten Sie auch gehen, wenn ein bis zwei Wochen nach dem Stich grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auftreten. Sie können Anzeichen einer FSME sein.

Welche Präparate gibt es in der Apotheke?

Folgende Präparate erhalten Sie in der Apotheke. Lassen Sie sich beraten, welche für Sie empfehlenswert sind: 

 

  • ausgewählte Mineralstoffpräparate, in Tablettenform oder als Brausetabletten
  • Kombimittel, auch mit Vitaminen
  • Elektrolytgetränke oder -pulver, die Natrium, Kalium, Chlorid und Glukose enthalten
  • Nahrungsergänzungsmittel im Rahmen einer kalorienreduzierten Diät

Wann sollte man besser zum Arzt gehen?

Mangelerscheinungen sollten Betroffene nicht auf die leichte Schulter nehmen. Lassen Sie anhaltende oder zunehmende Symptome wie Müdigkeit, Unruhe und Konzentrationsstörungen immer ärztlich abklären. Das gilt vor allem, wenn Sie ...:

 

  • an heftigem oder andauerndem Durchfall oder Erbrechen leiden 
  • sich über lange Zeit einseitig ernährt haben
  • an Essstörungen leiden
  • harntreibende Mittel einnehmen 
> zur Übersicht

Hochwertige Beratung, anonym und kostenfrei


Ihr Gesundheitstelefon

Alle 14 Tage Mittwoch

Alle 14 Tage können Sie kostenfrei mit der Diplom-Psychologin Eva Zimmer sprechen. Sie bietet Ihnen eine anonyme telefonische psychologische Beratungsstunde zu verschiedenen Themen.

 

Die aktuellen Themen:

Freunde/Partner 22.09.2021
Erkältung 06.10.2021
Leben genießen 20.10.2021

September


Monatsempfehlungen

Produkt des Monats

greenLINDA Produkt des Monats

LINDA EMPFIEHLT
Ihre Monatsprodukte

Die LINDA Monatsempfehlungen können Sie in Ihrer LINDA Apotheke erwerben oder online rund um die Uhr vorbestellen. Finden Sie mit nur wenigen Klicks Ihre LINDA Apotheke in der Nähe!

INITIATIVE DIABETES


Angebot für Diabetiker

Gezielte und fundierte Informationen, Beratung und Service vor Ort für Diabetes-Patienten.

OVIVO


Enzym- und Diätpräparate

OVIVO ist die Eigenmarke Ihrer LINDA Apotheken. Probieren Sie die qualitativ hochwertigen Enzympräparate, Nahrungsergänzungsmittel und Diätprodukte!

Gemeinsam mit uns auf Erfolgskurs.


Linda Partner

Meine LINDA Apotheke
Hier geht's lang!