Richtig Hände waschen


Hygienetipp

Richtig Händewaschen – jetzt noch wichtiger denn je. Aber: Wie geht das eigentlich? Und was sollten Sie über Desinfektion wissen? Dr. Mark Benecke war bei der LINDA Paradies-Apotheke in Köln und hat sich Rat vom Fachmann geholt!

Schutzmaske selber herstellen


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Erkältung

Immunsystem

Mineralstoffe

Ein leichtes Kratzen im Hals, man friert leichter, fühlt sich schlapp und es kribbelt in der Nase - jeder kennt das Gefühl, wenn eine Erkältung im Anmarsch ist.

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Das Immunsystem ist wie Polizei, die ständig Streife laufen muss, um Angreifer abzuwehren , damit der Mensch nicht krank wird.

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Mineralstoffe und Spurenelemente sind für zahlreiche Funktionen des Körpers unentbehrlich.

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Erkältung

Erkältung

Ein leichtes Kratzen im Hals, man friert leichter, fühlt sich schlapp und es kribbelt in der Nase - jeder kennt das Gefühl, wenn eine Erkältung im Anmarsch ist. Statistisch gesehen sind wir im Laufe unseres Lebens 200 Mal erkältet. Damit gehört ein grippaler Infekt zu den häufigsten Krankheiten bei Erwachsenen und Kindern. Erkältungen verbreiten sich per Tröpfcheninfektion: also Anhusten, Niesen, Küsse oder Händeschütteln. Wer einer Ansteckung vorbeugen will, dem empfiehlt sich eine gesunde Lebensführung.

Ist ein grippaler Infekt oder eine Grippe?

Husten, Niesen, laufende Nase (klares Sekret), leichtes Krankheitsgefühl, man fühlt sich müde und abgeschlagen. Halsschmerzen, Schnupfen (mit zähem Schleim), Kopf- und Gliederschmerzen sowie leichtes Fieber sind im weiteren Krankheitsverlauf mögliche Symptome eines grippalen Infektes. Der Volksmund behauptet: „Die Erkältung kommt drei Tage bleibt drei Tage und geht drei Tage“: Und damit liegt er nicht ganz falsch, denn nach etwa drei bis sieben Tagen sollten sich die Beschwerden verbessern und nach zwei Wochen abgeklungen sein. Bei Komplikationen und längerer Erkältungsdauer ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Ein grippaler Infekt, ist von einer Grippe zu unterscheiden. Bei der Grippe setzen die Kranheitssymptome mit hohem Fieber plötzlich ein, die Krankheit verläuft schwerer. Die echte Grippe wird vom Influenza-Virus verursacht und geht mit deutlich stärkeren Beschwerden einher als eine harmlos verlaufende Erkältung.

Wie viele Infekte im Jahr sind normal?

In mehr als 90 Prozent der Fälle wird die akute Infektion der Atemwege durch Viren hervorgerufen. Von diesen sogenannten Rhino-, Adeno- und Coronaviren gibt es etwa 200 Arten. Zudem mutieren diese Viren immer wieder. So kann der menschliche Organismus keine Immunität gegen Erkältungen ausbilden, auch wenn man, mit zunehmenden Alter, immer seltener von einer Erkältung heimgesucht wird, weil man mit einer Vielzahl der Erreger bereits in Kontakt gekommen ist. Ungewöhnlich ist vor diesem Hintergrund allerdings nicht, wenn man bereits das dritte Mal in einem Winter erkältet ist. Erwachsene erkranken im Durchschnitt zwei bis fünf Mal im Jahr an einem grippalen Infekt. Bei Kindern, vor allen Dingen bei jüngeren unter fünf Jahren, sind auch zehn bis zwölf Erkältungen im Jahr nicht ungewöhnlich. Ihr Immunsystem ist noch nicht so trainiert wie das eines erwachsenen Menschen.

Wie kann ich mich schützen?

Um das Immunsystem zu stärken und damit einer Erkältung vorzubeugen, sollten besonders Kinder auch an kalten Tagen warm eingekleidet an die frische Luft gehen, anstatt in beheizten, ungelüfteten Räumen zu spielen. Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und schützt somit vor Infekten. Wer einer Ansteckung vorbeugen will, sollte auf Genussgifte wie Rauchen oder hohen Alkoholkonsum verzichten, und sich gesund ernähren. Dazu ausreichend Schlaf und erfolgreiche Stressbewältigung. Weiterhin sind eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Wasser, Tees mit Ingwer, Holunder und Lindenblüten), gewissenhafte Handhygiene, das Meiden von Menschenansammlungen Mittel, um in der Erkältungszeit das Risiko der Ansteckung zu senken.

Homöopathie – beliebtes Einsatzgebiet auch bei Erkältungen

Homöopathie kann im Frühstadium der Erkrankung das Fortschreiten verhindern und bei einer bestehenden Erkältung die Heilung beschleunigen. In der Homöopathie sind ungefähr 200 verschiedene Substanzen bekannt, die bei vielen Alltagsbeschwerden und Erkrankungen ihren Einsatz finden. Da überrascht es nicht, dass auch für Husten und Schnupfen sowie grippale Infekte Substanzen zur Verfügung stehen. Welche Globuli bei einer Erkältung am besten geeignet sind, hängt von den genauen Symptomen ab. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten.

Ob bei Erwachsenen oder Kindern: Homöopathische Globuli bei Erkältung mit schwerem Verlauf oder Komplikationen sollten nur ergänzend zur schulmedizinische Behandlung eingesetzt werden!

Welche Mittel gibt es in der Apotheke?

Als lindernde Maßnahmen empfehlen sich Vitamine, zum Beispiel Vitamin C sowie Inhalationen mit Thymian und Kamille. Ist der Schnupfen stark ausgeprägt, können kurzfristig (maximal 5 Tage) schleimhautrabschwellende Nasentropfen, Nasengele oder Nasensprays (Sympathomimetika) benutzt werden. Husten bekämpft man am besten mit einem schleimlösenden Mittel, das die Sekrete verflüssigt und das Abhusten fördert.

Wann muss ich zum Arzt gehen?

Wer erkältet ist, muss nicht immer zwingend zum Arzt. Es gibt aber Menschen, die scheuen auch bei deutlichen Anzeichen auf eine schlimmere Erkrankung, den Arztbesuch. Es gibt aber Krankheitsverläufe, in denen auf jeden Fall eine ärztliche Untersuchung durchgeführt werden sollte, um eine Diagnose zu erstellen und eine passende Therapie einzuleiten. In folgenden Fällen sollten Sie auf jeden Fall den Arzt aufsuchen:

 

  • bei Beschwerden, zum Beispiel Husten oder Schnupfen, die länger als sieben Tage anhalten
  • bei häufigem, gelben Auswurf (ausgehusteter Schleim)
  • bei Fieber ab 39 Grad
  • bei geschwollenen Lymphknoten im Kopf- und Halsbereich
  • (häufigem) Nasenbluten
  • bei anhaltenden, starke Schmerzen in Kopf, Hals oder Brust

 

Darüber hinaus gibt es Patientengruppen, die grundsätzlich bei einer Erkältung einen Arzt aufsuchen sollten. Dazu zählen Asthmatiker, Menschen mit angeborener oder durch Erkrankung erworbener Immunschwäche sowie Menschen, die nach einer Urlaubsreise krank wurden. Darüber hinaus Schwangere, Kinder, ältere Menschen, Herz- Kreislauf-Patienten und chronisch Kranke (etwa Diabetes-Patienten).

Immunsystem

Stärken Sie Ihr Immunsystem

Das Immunsystem ist wie Polizei, die ständig Streife laufen muss, um Angreifer abzuwehren , damit der Mensch nicht krank wird. Die Immunzellen sind ein Abwehrmechanismus gegen alles Körperfremde. Es besteht aus unterschiedlichen Zellen und löslichen Faktoren, die den Tumorzellen und Krankheitserregern das Ausbreiten vereiteln. Der Wunsch ist groß, den Körper mit allerlei Tricks, Verhaltensweisen und Helfern widerstandsfähiger zu machen. Aber man sollte sich nicht allzu viel Sorgen um das Immunsystem machen, da es ziemlich robust ist.

Auf welche Ernährung sollte ich achten?

Dass eine gesunde Ernährung einen Einfluss auf die Abwehrkräfte hat, ist unstrittig. Jeder Mensch hat im Darm Billionen von Bakterien, die die Nahrung verwerten. Das sogenannte Mikrobiom ist aber von Mensch zu Mensch verschieden. Um gezielte Veränderungen durch die Ernährung zu erreichen, muss das Mikrobiom entschlüsselt werden, was derzeit noch nicht möglich ist. Die meisten Ernährungs-Empfehlungen zur Stärkung des Immunsystems sind noch rein spekulativ. Wissenschaftler vermuten einen direkten Zusammenhang zwischen der Darmgesundheit und dem gesamten Immunsystem – daher ist auch ballaststoffreiche Kost bei einem schwachen Immunsystem ein guter Tipp. Damit die körpereigene Abwehr gut gewappnet ist sind viele Vitamine und Nährstoffe angeraten – dazu zählen insbesondere Vitamine A, B6, B12, C, D E, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Spurenelemente Zink, Selen, Eisen und Kupfer.

 

Die meisten dieser Inhaltsstoffe sind durch eine ausgewogene Ernährung ausreichend gedeckt. Als besonders gut für die Immunabwehr gelten jedoch beispielsweise:

  • Brokkoli
  • Kohl
  • Karotten
  • Tomaten
  • Knoblauch
  • Spinat
  • Zitrusfrüchte
  • Dunkle Beeren und Trauben
  • Nüsse

Gibt es gesunde Getränke?

Da es im Winter draußen kalt und ungemütlich ist, heizen wir, und die Raumluft trocknet aus. Durch die mangelnde Feuchtigkeit können angreifende Viren und Bakterien nicht ausreichend abtransportiert werden, und die trockenen Schleimhäute funktionieren nicht mehr richtig. Durch ausreichendes trinken werden die Erreger, die sich im Körper festgesetzt haben, herausgespült und die Schleimhäute werden feucht gehalten. Grüner Tee etwa enthält eine Menge Antioxidantien, die das Immunsystem zusätzlich stützen und vorbeugend gegen Krebs wirken. Das Trinken von Kräutertees und Mineralwasser sollte über den ganzen Tag verteilt werden. Von gezuckerten Getränken ist wegen der zu hohen Kalorienzufuhr abzuraten. Der Flüssigkeitsbedarf einer Person variiert je nachdem, wie viel sie sich bewegt und Faktoren wie Größe und Gewicht.

 

Es gibt einen Grund, warum Ingwer seit Jahren gegen Erkältungen und Grippe verwendet wird. Es ist ein wirksames funktionierendes Mittel. In vielen Ländern ist Ingwer eines der ersten Heilmittel, zu denen die Menschen greifen, um ihr Immunsystem zu stärken.

Welche Mittel gibt es in der Apotheke?

Ein „schwaches Immunsystem“ ist nicht veranlagt. Wir haben es selbst zu einem großen Teil in der Hand, in wie weit die Abwehrkräfte in der Lage sind, auf Angriffe und Störung zu reagieren und sie abzuwehren. Mit vielen Schädlingen werden wir so leichter fertig oder erkranken gar nicht erst. Eine große Rolle spielt in diesem Zusammenhang die ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen und Mineralien (vor allem Vitamine und Mineralstoffe). Diese nehmen als „Treibstoffe“ des Immunsystems eine tragende Rolle in dessen Funktionsweise ein.

 

Omega-3-Fettsäuren sind wichtige Gegenspieler zu der heute in der Ernährung dominierenden tierischen Fetten. Während die in den tierischen Fetten überwiegend gesättigten Fette die Bildung von Entzündungsbotschaften stimulieren, hemmen Omega-3-Fettsäuren diesen Stoffwechselprozess und helfen das Immunsystem zu entlasten. Bei Menschen mit schwachem Immunsystem wird oft ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren gemessen.

 

Während ein Vitamin C-Mangel sehr selten vorkommt, sollten Sie bei anderen Vitaminen auf ausreichende Zufuhr achten. Versuchen Sie Ihren Nährstoffbedarf über die Nahrung zu decken. Ob bestimmte Nahrungsergänzungen sinnvoll sind, kann mit dem Apotheker oder Hausarzt abgeklärt werden. Bei einem Vitamin D-Mangel kann in den lichtarmen Monaten die Einnahme von Vitamin D-Präparaten mit dem Arzt abgesprochen werden.

Welche Sportart ist Ideal?

Laufen, Schwimmen, Fahrradfahren: Die Klassiker des Ausdauersports sind nach wie vor am effektivsten. Sie stärken nicht nur Herz und Gefäße, sondern auch unsere Immunabwehr. Bei jedem moderaten Work-Out wird das Immunsystem sanft gereizt. Das Tempo und der Grad der Anstrengung sind maßgebend: Wer seinen Körper überanstrengt, erzielt meist den gegenteiligen Effekt. Starke Anstrengung ist zu vermeiden. Während übermäßiger körperlicher Belastung – etwa beim Laufen eines Marathons – steigt die Zahl der Abwehrzellen im Blut stark an. Entspannt sich der Körper danach wieder, fällt die Zahl der Immunzellen allerdings unter den Ausgangswert vor der Belastung. Da die Krankheitserreger zu diesem Zeitpunkt nur vermindert bekämpft werden können, kommt es häufiger zu Infektionskrankheiten. Wer also nicht krank werden will, sollte es mit der Anstrengung beim Sport nicht übertreiben.

Mineralstoffe

Mineralstoffe und Spurenelemente sind für zahlreiche Funktionen des Körpers unentbehrlich: etwa die körpereigene Abwehr, die Bildung von Blutkörperchen und Hormonen, den Erhalt von Knochen und Zähnen. Auch bei der Funktion von Nervenzellen, Verdauungsenzymen sowie der Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks und Wasserhaushalts spielen diese Stoffe eine zentrale Rolle. 

 

Mineralstoffe werden vom Organismus in höheren Mengen benötigt als – wie der Name schon sagt – Spurenelemente. Doch auch diese zählen: Fehlen sie, werden viele Körperfunktionen und Stoffwechselvorgänge gestört. Für die ausreichende Versorgung ist eine ausgewogene Ernährung wichtig.

Welche Stoffe sind besonders wichtig?

Folgende Liste zeigt die wichtigsten Mineralstoffe und Spurenelemente ­sowie die Nahrungsmittel, in denen sie enthalten sind. 

 

Spurenelemente

 

  • Eisen Fleisch und Hülsenfrüchte
  • Zink Milchprodukte, Nüsse, Haferflocken und Schalentiere
  • Jod Seefisch und Jodsalz
  • Fluor fluoridiertes Speisesalz, schwarzer Tee
  • Kupfer Nüsse
  • Selen Fleisch, Hülsenfrüchte und Pilze 

 

Mineralstoffe

 

  • Kalzium Milch, Joghurt, Käse, grünes Gemüse und kalziumreiches Mineralwasser
  • Natrium Kochsalz, Wurstwaren, Käse, Brot
  • Kalium Kartoffeln, Gemüse, Bananen, Trockenobst und Hülsenfrüchte
  • Magnesium Vollkornprodukte, Milchprodukte, grüne Gemüsesorten, Beerenobst

Woran erkennt man einen Mangel?

Werden Mineralstoffe und Spurenelemente nicht ausreichend über die Nahrung aufgenommen, können Symptome wie starke Müdigkeit, Hautprobleme oder Schmerzattacken in Muskeln die Folgen sein. Die Symptome sind je nach Art der Unterversorgung sehr unterschiedlich. Ein Mineralstoffmangel verursacht häufig Befindlichkeitsstörungen wie Schlappheit, Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Schwindel. Bei einem ausgeprägten Mangel an Mineralstoffen kann es auch zu ernsten Symptomen wie Herzrhythmusstörungen oder Blutarmut kommen. Ein Kaliummangel kann vor allem bei älteren Menschen verantwortlich sein für Schwächegefühl oder einen schlecht einstellbaren Bluthochdruck.

Wer sollte vorsorgen?

Schwangere

 

In der Frühphase der Schwangerschaft ist Folsäuremangel der häufigste Grund für einen „offenen Rücken“, eine schwere Schädigung des Kindes. Frauen mit Kinderwunsch sollten möglichst mindestens vier Wochen vor der Empfängnis und bis wenigstens zur zwölften Schwangerschaftswoche ein Folsäure-Präparat einnehmen. In der Regel raten Frauenärzte auch zur Einnahme von Jod. 

 

Vegetarier und Veganer

 

Vegetarier können ihren Bedarf decken, wenn sie regelmäßig Hülsenfrüchte zu sich nehmen, wie Bohnen, Erbsen und Linsen. Auch Nüsse, Vollkorngetreide sowie Milchprodukte sind wichtige Quellen. 

Bei Veganern, die ganz auf tierische Produkte verzichten, kann die Versorgung mit Mineralstoffen, Spurenelementen und auch einigen Gruppen von Vitaminen problematisch sein. Sie sollten sich besonders um eine möglichst vielseitige Ernährung bemühen. Gut sind: verschiedenes Obst und Trockenobst, grüne Gemüsesorten, Vollkornprodukte, Haferflocken, Hülsenfrüchte, Nüsse und Kerne, Tofu, Sesampaste, Hanf- und Leinsamen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt außerdem die regelmäßige Einnahme von Vitamin-B12-Präparaten. 

 

Sportler

 

Nach körperlicher Anstrengung, verbunden mit starkem Schwitzen, sollten Sportler Flüssigkeits- und Salzverluste ausgleichen.

 

Senioren

 

Experten schätzen, dass rund ein Drittel aller älteren Menschen unter einem Nährstoffmangel leidet. Mögliche Gründe: Oft essen sie einfach zu wenig, mineralstoffreiches Gemüse ist für sie schwer zu kauen, machmal wird es auch so gekocht, dass die Mineralstoffe zum Großteil mit dem Kochwasser weggeschüttet werden. Zudem können sich manche Medikamente, die im Alter notwendig sind, negativ auf die Nährstoffaufnahme auswirken. 

 

Chronisch Kranke

 

Bei einigen chronischen Erkrankungen, besonders bei Nieren- und Darmleiden, kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Auch Medikamente, beispielsweise harntreibende Mittel, Antibiotika, Herzmedikamente, Mittel gegen Epilepsie und Chemotherapeutika, können den Haushalt von Mineralstoffen und Spurenelementen aus der Balance bringen. 

Worauf muss man bei einer Ernährungsumstellung achten?

Abwechslungsreiches Essen liefert in der Regel genügend Mineralstoffe und Spurenelemente. Wer weniger isst, um abzunehmen, nimmt häufig zu wenig Mineralstoffe zu sich. Auch Fertiggerichte und Fast Food begünstigen einen Mangel, weil sie oft zu wenig mineralstoffreiches Gemüse enthalten.

Für alle, die schnell Gewicht verlieren oder mit einer Diät eine Lebensstilumstellung einläuten wollen, könnte eine Formula-Diät geeignet sein. Dabei werden einzelne oder sämtliche Mahlzeiten durch Diät-Nahrung ersetzt. Eine ausreichende Menge der wichtigsten Mineralstoffe und Spurenelemente bewahrt den Körper vor einem Nährstoffmangel. 

Welche Präparate gibt es in der Apotheke?

Folgende Präparate erhalten Sie in der Apotheke. Lassen Sie sich beraten, welche für Sie empfehlenswert sind: 

 

  • ausgewählte Mineralstoffpräparate, in Tablettenform oder als Brausetabletten
  • Kombimittel, auch mit Vitaminen
  • Elektrolytgetränke oder -pulver, die Natrium, Kalium, Chlorid und Glukose enthalten
  • Nahrungsergänzungsmittel im Rahmen einer kalorienreduzierten Diät

Wann sollte man besser zum Arzt gehen?

Mangelerscheinungen sollten Betroffene nicht auf die leichte Schulter nehmen. Lassen Sie anhaltende oder zunehmende Symptome wie Müdigkeit, Unruhe und Konzentrationsstörungen immer ärztlich abklären. Das gilt vor allem, wenn Sie ...:

 

  • an heftigem oder andauerndem Durchfall oder Erbrechen leiden 
  • sich über lange Zeit einseitig ernährt haben
  • an Essstörungen leiden
  • harntreibende Mittel einnehmen 
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