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Durch Gewichtsreduktion lassen sich auch bereits bestehende Erkrankungen lindern und in einigen Fällen sogar heilen.

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Die Nase läuft, die Augen tränen, dazu kommen heftige Niesattacken: Die Beschwerden bei einer Pollenallergie sind leicht mit denen einer Erkältung zu verwechseln.

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60 Prozent der Deutschen fühlen sich beruflich oder privat gestresst, das haben Umfragen ergeben. Sind unsere Energiereserven erschöpft, sinkt die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit.

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Abnehmen

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Überflüssige Pfunde loswerden: Bei vielen zählt das zu den guten Vorsätzen. Schließlich geht es um mehr als eine Frage der Ästhetik: Studien zeigen, dass ein gesundes Körpergewicht effektiv vor vielen Krankheiten schützt, etwa vor Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall sowie vor psychischen Leiden und Krebs. Auch die Gelenke danken es, wenn weniger Gewicht auf ihnen lastet. Durch Gewichtsreduktion lassen sich auch bereits bestehende Erkrankungen lindern und in einigen Fällen sogar heilen. Wer regelmäßig Medikamente nehmen muss, kann die Dosis durch Abnehmen, Sport und eine ausgewogene Ernährung oft reduzieren.

Wer sollte abnehmen?

Was bedeutet „zu dick“ überhaupt? Schließlich gibt es fitte dicke und schlappe dünne Menschen. Oft merken Betroffene selbst, dass sie sich nicht richtig wohlfühlen. Wenn auch die Hose eine Nummer größer schon bald in der Taille kneift und das Treppensteigen zunehmend schwerfällt, sollte man das Gewicht kontrollieren. Mehr Aufschluss als die Anzeige auf der Waage bieten folgenden Methoden:

 

BMI ermitteln: Einen Anhaltspunkt für die Grenze von Normal- zu Übergewicht und zu Fettleibigkeit liefert der Body-Mass-Index (BMI). Errechnet wird dieser Wert, indem man das Gewicht durch die Körpergröße im Quadrat teilt. Ab einem BMI von 25 gelten Personen als übergewichtig, ab 30 als fettleibig. Ihren BMI können Sie hier ermitteln: https://www.apotheken-umschau.de/bmi-rechner

 

Taillenumfang messen: Der Taillenumfang sollte bei Männern nicht mehr als 94 und bei Frauen nicht mehr als 80 Zentimeter betragen. Diese Grenzwerte markieren Übergewicht. Ab 102 (Männer) bzw. 88 Zentimetern (Frauen) spricht man von Fettleibigkeit. Beim Messen knapp über dem Bauchnabel Maß nehmen.

 

Das „Taille-Hüft-Verhältnis“: Dieser Faktor bietet Aufschluss, ob es an der Zeit ist, Pfunde loszuwerden: Teilen Sie den Bauchumfang durch den Hüftumfang. Als Normalwert gilt für Frauen 0,8, für Männer 0,9.

Kann ich ohne Diät Gewicht verlieren?

Von Hungern und einseitigen Diäten raten Ernährungsexperten in der Regel ab. Meistens sind die Pfunde nach der Abmagerungskur schnell wieder auf den Hüften: Der sogenannte Jo-Jo-Effekt tritt dann ein. Besser ist es, die Lebensgewohnheiten langfristig anzupassen. Dabei muss man nicht auf Genuss verzichten – sich satt essen und trotzdem abnehmen funktioniert tatsächlich. Eine ausgewogene Ernährung mit wenig tierischen Fetten in Kombination mit regelmäßiger Bewegung lässt die Kilos purzeln und sorgt nebenbei noch für bessere Laune.

 

 

Lebensmittel, die Sie besser meiden sollten:

  • Weißmehlprodukte
  • stark zuckerhaltige Lebensmittel
  • Softdrinks und unverdünnte Säfte
  • Fast Food und Fertigprodukte
  • Fleisch- und Wurstwaren sowie tierische Fette
  • Alkohol

 

Genießen Sie stattdessen häufig:

  • frisch zubereitete Kost
  • Gemüse
  • Nüsse
  • Vollkornprodukte
  • Hülsenfrüchte
  • Seefisch
  • Geflügel
  • Obst
  • ungesüßte Getränke: Wasser, Tee, Saftschorle

Was bringt der Verzicht auf Zucker?

Wer seinen Zuckerkonsum reduziert, kann sich vor Übergewicht und damit vor vielen Krankheiten schützen. Das Problem: Industriezucker steckt nicht nur in Süßigkeiten, Kuchen und Limonade, sondern auch in vielen Fertigprodukten wie Pizza, Krautsalat oder sogar Rotkohl.

Wenn wir häufig zuckerhaltige Lebensmittel essen, ist der Insulinspiegel im Blut ständig erhöht. Weil Insulin wie ein „Masthormon“ wirkt, wird die überschüssige Zuckerenergie in Form von Fett gespeichert. Das führt zu Übergewicht. Purer Zucker, etwa in Getränken oder Gummibärchen, ist besonders schlecht. Er schießt sehr schnell ins Blut. Dasselbe gilt für verarbeitete Kohlenhydrate wie Weißmehlbrötchen.

Besser: In Ballaststoffe verpackt, gelangt Zucker nur langsam ins Blut, dadurch steigt der Insulinspiegel weniger an. Daher sollten wir lieber Vollkornprodukte essen und einen ganzen Apfel mit Schale einem Glas Apfelsaft vorziehen. Weil manche Obstsorten sehr viel Zucker enthalten, ist es sinnvoller, Gemüse-Rohkost statt Obst als Snack zu genießen.

 

4 Tipps:

 

  • Frische Lebensmittel: Gerade bei Fertigprodukten ist der Zuckeranteil oft hoch. Das gilt auch für vermeintlich Gesundes wie Müsli oder Joghurt. Greifen Sie, wann immer möglich, besser zu frischer Ware.
  • Packungsangaben lesen: Etliche Produkte enthalten viel Zucker, obwohl man es nicht vermutet, denn er kommt getarnt daher. Achten Sie auf folgende Bezeichnungen: Saccharose (Rübenzucker), Maltose (Malzzucker), Dextrose (Traubenzucker), Fruktose (Fruchtzucker), Laktose (Milchzucker).
  • Durstlöscher: Fruchtsäfte und Limonaden enthalten viel Zucker und damit Kalorien. Trinken Sie lieber Wasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen. Verzichten Sie auch bei Kaffee auf Zucker. Sie werden ihn nach kurzer Zeit schon nicht mehr vermissen.
  • Clever einkaufen: Gehen Sie nicht hungrig einkaufen. Süßigkeiten werden oft während einer Heißhungerattacke spontan in den Wagen gelegt.

Was gilt bei vegetarischer Ernährung?

Immer mehr Menschen möchten auf Fleisch verzichten – weil ihnen das Tierwohl am Herzen liegt, weil tierische Lebensmittel bei der Klimabilanz schlecht abschneiden oder aus gesundheitlichen Gründen. Bei einigen Krankheiten, zum Beispiel Rheuma, kann vegetarische Ernährung Linderung bringen. Hierzulande sind rund 7,8 Millionen Menschen Vegetarier. Veganer verzichten nicht nur auf Fleisch, sondern konsumieren auch keine Milch, keine Eier, keinen Honig und andere tierische Produkte.

Wenn Sie über eine Ernährungsumstellung und die Wahl der Ernährungsform nachdenken, besprechen Sie mit Ihrem Arzt, was für Sie geeignet ist – vor allem wenn eine Grunderkrankung vorliegt. Experten raten bei Schwangeren, Babys und Kindern von einer rein vegetarischen oder veganen Ernährung in der Regel ab.

 

Das gilt es zu beachten, damit der Organismus gut versorgt ist

 

Ein ausgewogener vegetarischer/veganer Speiseplan sollte aus Folgendem bestehen:

  • viel frisches Gemüse, Salat und Obst
  • gesunde Kohlenhydrate wie Reis, Nudeln, Kartoffeln, Quinoa, Amarant, Hirse etc. und Vollkornprodukte
  • Proteinquellen wie Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Bohnen, Linsen etc.) sowie Tofu
  • gesunde Fette (z.B. Oliven- und Leinöl; möglichst kein Palm- und Kokosfett)
  • Nüsse und Samen

Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke zu einer sinnvollen Nahrungsergänzung mit wichtigen Nährstoffen beraten, wie Vitamin D, B12, B2, Eisen, Zink sowie Folsäure, Jod und Omega-3-Fettsäure.

Ist Fasten für mich geeignet?

Bei den Abnehm-Strategien liegt Fasten gerade im Trend. Wenn Sie aufhören zu essen, leert der Körper seine Kohlenhydratspeicher, und nach etwa 24 Stunden beginnt die Umstellung auf den Fastenstoffwechsel. Der Körper gewinnt dann die Energie aus seinen Fettdepots – das Abnehmen beginnt.

So ideal das klingt:Ob Heilfasten, Intervallfasten oder einfach Entlastungstage einlegen – Fasten ist nicht für jeden und in jeder Lebenssituation geeignet. Sprechen Sie vor einer Fastenkur mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, was Sie beachten müssen. Studien belegen, dass kurzzeitige Fastenkuren nicht dauerhaft wirken. Anschließend nehmen viele schnell wieder zu, manchmal sogar mehr, als sie abgenommen haben. Daher ist es wichtig, danach nicht wieder in alte Ernährungsgewohnheiten zurückzufallen. Ideal ist es, wenn Sie mit einer Fastenphase eine Lebensstilumstellung einleiten und sich von da an gesund und ausgewogen ernähren.

Zu folgenden unerwünschten Nebenwirkungen kann es beim Fasten kommen: Abbau von Muskelmasse, Frieren, Hunger und Heißhunger sowie Kopfschmerzen, Schwindel und Stimmungsschwankungen.

 

Um das zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie sich während der Fastenzeit Ruhe gönnen und darauf achten, ausreichend zu trinken: zwei bis drei Liter Wasser pro Tag. Gut geeignet sind Heilwässer mit vielen Mineralstoffen und basisch wirkendem Hydrogencarbonat. Auch Kräutertee und Zusätze wie Zitrone oder Ingwer sowie ein Löffel Honig sind erlaubt. Bewegen Sie sich täglich an der frischen Luft – ideal ist eine Stunde spazieren gehen.

Lassen Sie sich in der Apotheke beraten: Dort gibt es alles für eine Rundum-Wohlfühl-Zeit beim Fasten. Zum Beispiel Produkte für die Darmentleerung, zum Basenfasten, Tees sowie wohltuende Körperöle.

 

Vielleicht probieren Sie es mit einer gemäßigten Variante des Fastens? Dazu bieten sich Formula-Diäten und spezielle Shakes an. Diese ersetzen die gewohnten Mahlzeiten, und Sie sparen Kalorien. Trotzdem wird der Organismus mit allen wesentlichen Nährstoffen versorgt. Auch im Anschluss an eine Formula-Diät ist es wichtig, auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten, um das neue Körpergewicht weiter zu halten.

 

Pollenallergie

Pollenallergie

Die Nase läuft, die Augen tränen, dazu kommen heftige Niesattacken: Die Beschwerden bei einer Pollenallergie sind leicht mit denen einer Erkältung zu verwechseln. Heuschnupfen ist eine allergische Erkrankung, die durch kleinste Mengen bestimmter Pflanzenpollen ausgelöst wird. Betroffene werden meist darauf aufmerksam, dass sie an einer Allergie leiden, weil die Symptome immer zur gleichen Jahreszeit auftreten. Die Heuschnupfen-Saison beginnt je nach Pollen im zeitigen Frühjahr und dauert bis in den Winter. Unter einer Pollenallergie leidet etwa jeder vierte Erwachsene in Deutschland. Manche haben nur kurze Zeit einen leichten Schnupfen, andere fühlen sich wie von einem grippalen Infekt heimgesucht. Weil sich aus der allergischen Reaktion ein Asthma entwickeln kann, sollte bei Verdacht auf Heuschnupfen immer ein Arzt aufgesucht werden. Erste Anzeichen für den sogenannten Etagenwechsel von den oberen Atemwegen in die unteren Atemwege (Bronchien) sind Husten und Atemnot. 

Wie finde ich heraus, worauf ich allergisch bin?

Ein auf Allergologie spezialisierter Facharzt, zum Beispiel ein HNO- oder Lungenarzt, führt den Prick- oder Provokationstest durch. Die Methoden sind nicht schmerzhaft. Allerdings sind Reaktionen wie Hautrötung, Juckreiz, Schwellungen oder auch Atembeschwerden möglich. Diese Signale geben dem Arzt Hinweise auf die Ausprägung der Allergie.


Beim Prick- oder Scratchtest werden Allergene in die Haut am Unterarm geritzt. Das Ergebnis ist schon nach 20 bis 30 Minuten zu erkennen: Rötungen oder Quaddeln an den Einstichstellen zeigen, welche Pollen die allergische Reaktion hervorrufen.

Provokationstest:
Bei diesem Test bekommt der Patient Augen- oder Nasentropfen, die das vermutete Allergen enthalten. Asthmatiker inhalieren die Teststoffe. Da die Reaktion nicht genau vorhersehbar ist, erfolgt der Provokationstest immer unter ärztlicher Überwachung.

Wie kann ich mich schützen?

Wer weiß, auf welche Pollen er allergisch reagiert und wann diese Saison haben, kann versuchen, den Kontakt möglichst zu vermeiden. In der Tageszeitung, im Radio und im Internet gibt es aktuelle Informationen zur Pollenbelastung, etwa vom Deutschen Wetterdienst (www.dwd.de).

 

• An Tagen mit starkem Pollenflug ist es ratsam, sich wenig draußen aufzuhalten und auf körperliche Anstrengungen, wie Radfahren oder Joggen, sowie auf Gartenarbeit, Putzen und Staubsaugen besser zu verzichten.

 

• Geschlossene Fenster oder spezielle Schutzgitter sorgen dafür, dass Pollen nicht in die Wohnung gelangen.

 

• Da sich Pollen an Haare und Kleider heften, ist es empfehlenswert, nach einem Aufenthalt im Freien gründlich zu duschen und die Haare zu waschen.

 

• Bettwäsche und Kleidung nicht draußen trocknen lassen, Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen und Kleidungsstücke, die draußen getragen wurden, möglichst gleich waschen.

 

• Für die Klimaanlage im Auto gibt es spezielle Pollenfilter.

Was hilft bei leichten Beschwerden?

Um Beschwerden wie Schnupfen, Niesreiz und Augenjucken zu lindern, stehen verschiedene rezeptfreie Medikamente zur Verfügung.

 

• Vorbeugen lässt sich mit Präparaten, die Cromoglicinsäure enthalten. Diese Substanz schwächt die Heuschnupfen-Symptomatik ab. Entsprechende Mittel müssen rechtzeitig genommen werden, weil sie erst nach etwa zwei bis drei Wochen wirken.

 

• Nasensprays mit abschwellenden Wirkstoffen dürfen nur kurzfristig (einige Tage) angewendet werden und wirken ausschließlich gegen eine verstopfte Nase.

 

• Nasensprays und Augentropfen mit Antihistaminika lindern Beschwerden wie Fließschnupfen und juckende Augen. Diese Mittel wirken sehr schnell, oft bereits nach wenigen Minuten.

 

• Bei länger andauernden Beschwerden sind Tabletten empfehlenswert, die Antihistaminika enthalten. Diese Mittel wirken nach etwa einer Stunde, der Effekt hält bis zu 24 Stunden an. Eine Tablette am Tag reicht daher meist aus. Da Antihistaminika müde machen können, sollten sie am besten abends vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

 

• Gut wirksam gegen Heuschnupfen sind Nasensprays auf Basis moderner Kortison-Wirkstoffe.

 

Homöopathische Arzneimittel werden in der Regel sehr gut vertragen und machen nicht müde. Am besten sollten die Tabletten schon zwei bis vier Wochen vor dem ersten Pollenflug genommen werden.

 

Pflanzliche Arzneimittel, etwa auf Basis des Indischen Lungenkrauts, sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisieren und allergische Reaktionen mindern.

 

Was passiert bei einer Hyposensibilisierung?

Wer eine langfristige Besserung der Beschwerden anstrebt, sollte über eine Hyposensibilisierung durch einen Allergologen nachdenken. Diese Immuntherapie kann den Heuschnupfen stark lindern oder sogar ganz zum Verschwinden bringen. Dabei wird das Immunsystem wiederholt hohen Allergen-Mengen ausgesetzt, um es an die allergieauslösenden Pollen zu gewöhnen, bis es weniger oder gar nicht mehr darauf reagiert.

Bei der klassischen Methode spritzt der Arzt drei Jahre lang monatlich einen Allergenextrakt in das Fettgewebe am Oberarm. Anfangs wird die Dosis wöchentlich erhöht. So gewöhnt sich das Immunsystem an das Allergen. Das Fortschreiten der Erkrankung, zum Beispiel die Entstehung von Asthma oder neuer Allergien, kann aufgehalten werden. Die Therapie zieht sich zwar über mehrere Jahre hin, die Symptome werden oft aber schon mit Behandlungsbeginn schwächer. Die Kosten übernehmen im Regelfall die Krankenkassen.

Was gilt es zu bedenken, wenn Kinder leiden?

Für Kinder stehen spezielle Zubereitungen zur Verfügung, die gewährleisten, dass die Wirkstoffe nicht oder nur in geringem Umfang in den gesamten Körperkreislauf gelangen. Eltern, die bei ihrem Kind eine Allergie vermuten, sollten jedoch immer zuerst den Kinderarzt aufsuchen, um eine korrekte Diagnose zu erhalten.

 

• Bei stark behinderter Nasenatmung kann die kurzfristige Anwendung von abschwellenden Nasensprays eine Erleichterung bringen. Von einer längeren Anwendung als höchstens bis zu einer Woche ist abzuraten.

 

• Antihistaminika, die bei Symptomen wie Augen- und Nasenjucken oder Niesattacken helfen, gibt es als Saft, Tropfen oder in Tablettenform schon für Kinder ab zwei Jahren.

 

• Augentropfen und Nasensprays speziell gegen Heuschnupfen werden erst für Kinder ab vier Jahren empfohlen.

 

• Homöopathische Mittel haben den Vorteil, dass sie gut verträglich und frei von Nebenwirkungen sind. Als Schlüssel zum Erfolg der Behandlung gilt eine genaue Einordnung der Beschwerden: Handelt es sich um einen Fließschnupfen oder eher um zähen Schleim? Werden die Symptome bei Wärme oder eher bei Kälte besser? Wer sich schwertut bei dieser Unterscheidung, kann auf einKomplexpräparat zurückgreifen.

Stress

Stress

60 Prozent der Deutschen fühlen sich beruflich oder privat gestresst, das haben Umfragen ergeben. Sind unsere Energiereserven erschöpft, sinkt die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Auch Gereiztheit, Albträume, Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme und Bluthochdruck können daraus resultieren. Dauerstress schwächt das Immunsystem und begünstigt viele Erkrankungen, zum Beispiel Herzkrankheiten und Rückenschmerzen. Lassen Sie es am besten nicht so weit kommen, und schützen Sie sich!

Was setzt uns unter Stress?

Stress muss nicht negativ sein: Positiver Stress (Eustress) erhöht die Aufmerksamkeit und fördert die Leistungsfähigkeit, ohne zu schaden. Die schöne Erfahrung, eine Herausforderung gemeistert zu haben, steigert das Selbstvertrauen und beflügelt, die nächste Aufgabe mindestens genauso gut zu bewältigen. 

Wie so oft kommt es auch beim Stress auf die Dosis an: Er wird dann als negativ gewertet, wenn er häufig und ohne körperlichen oder seelischen Ausgleich auftritt. Negativen Stress (Distress) empfinden wir als bedrohlich und überfordernd.

 

Typische Stressfaktoren sind:

  • Leistungsdruck
  • Multitasking
  • Konflikte in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Familie
  • Doppelbelastung durch Beruf und Familie
  • Schwere Krankheit oder Tod in der Familie
  • Dauererreichbarkeit durch Digitalisierung und Smartphone
  • Bewegungsmangel
  • Kaum oder gar keine Erholung
  • Überzogene Anspruchshaltung gegenüber sich selbst

Gibt es Strategien für mehr Gelassenheit?

Folgende Aspekte sollten Sie berücksichtigen, um auch in stressigen Zeiten im seelischen Gleichgewicht zu bleiben:

 

  • Sport ist die beste Möglichkeit, Stress abzubauen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt fünfmal die Woche 30 Minuten Bewegung: Dazu zählt auch stramm spazieren gehen.
  • Kommunikation hilft bei Stress in der Partnerschaft wie in allen Beziehungen. Sprechen Sie Probleme und eigene Bedürfnisse offen an. Formulieren Sie aber keine Vorwürfe, sondern Ich-Botschaften. So fällt es Ihrem Gegenüber leichter, Ihre Perspektive zu verstehen.
  • Glücksmomente bringen das Leben wieder in Balance. Nehmen Sie sich gezielt Zeit für Alltagsfluchten, belohnen Sie sich für Leistungen, suchen Sie Ihre persönlichen Inseln der Glückseligkeit im Alltag: Das kann ein gutes Essen sein, ein Konzertbesuch oder ein Spaziergang im Grünen. Auch ein Shopping-Bummel kann gezielte Selbstfürsorge sein – Hauptsache, Sie genießen die Zeit. 
  • Atemübungen beruhigen. Unsere Atmung ist die einzige Funktion des vegetativen Nervensystems, die wir bewusst steuern können. In Kursen lassen sich spezielle Atemtechniken lernen, um den Herzrhythmus und den Blutdruck zu beruhigen. Ein einfacher Tipp: Wenn Sie sich aufregen, atmen Sie tief und bewusst langsam in den Bauch ein sowie fest und lange wieder aus.  

 

Weitere Tipps finden Sie hier unter dem Punkt „Lebensqualität“ 

Warum Schlaf so wichtig ist

Im Schlaf erholen sich Körper und Geist: Während der nächtlichen Regenerationsphase erneuern sich die Zellen, der Stoffwechsel wird reguliert, das Immunsystem stellt sich neu auf, und im Gehirn läuft die Informationsverarbeitung auf Hochtouren. Wie wichtig gesunder und erholsamer Schlaf ist, merkt man oft erst dann, wenn er fehlt. Auf Dauer kann ein Mangel ernsthaft krank machen.

Guter Schlaf ist demnach nicht nur wichtig, um unsere Leistungsfähigkeit zu bewahren, sondern dient auch dazu, frühzeitige körperliche und geistige Alterungsprozesse zu vermeiden. Erholsamer Schlaf ist das beste natürliche Anti-Aging-Programm.

 

So schlummern Sie gut:

Regelmäßige Zubett- und Aufstehzeiten fördern das Schlafvermögen. Im Schlafzimmer sollte es dunkel, leise und nicht zu warm sein. Verbannen Sie Fernseher, Computer und Smartphone aus dem Raum. Meiden Sie Schlaftabletten, beziehungsweise setzen Sie diese nur sehr sparsam ein. Bei sogenannten Benzodiazepinen und ähnlich wirkenden Substanzen zeigen sich schnell Gewöhnungseffekte. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten, welche natürlichen Mittel es gibt, die den Schlaf sanft anschubsen.

Wann zum Arzt?

Dauerstress kann Erkrankungen auslösen oder verstärken sowie in Depressionen münden. Daher sollten Sie zum Arzt gehen, wenn Symptome wie Herzrasen, Unruhe, Angst, Nervosität, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, aber auch Traurigkeit und innere Leere länger als 14 Tage anhalten.

So hilft der Hausarzt: Er kann eine Überweisung an einen Neurologen, Psychotherapeuten oder einen anderen Facharzt anordnen oder auch Antidepressiva verschreiben. 

Bei der Behandlung von Stress geht es vor allem darum, die auslösenden Stressoren zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. Darüber hinaus können Betroffene lernen, angemessen mit stressigen Situationen umzugehen. Die Möglichkeiten der Behandlung von Stress sind umfangreich, sodass sich für jeden Patienten eine individuelle Lösung finden lässt.

Welche Produkte aus der Apotheke helfen?

Nervosität kann mit pflanzlichen Wirkstoffen behandelt werden. Gut helfen Tees, Bäder, Aroma-Öle sowie Arzneimittel mit den Wirkstoffen Baldrian, Hopfen, Melisse, Kamille, Passionsblume, Lavendel und Zitronenmelisse. Sie beruhigen und entspannen. Stimmungsaufhellend wirken Johanniskraut-, Ginkgo- sowie Safranextrakte.

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