Richtig Hände waschen


Hygienetipp

Richtig Händewaschen – jetzt noch wichtiger denn je. Aber: Wie geht das eigentlich? Und was sollten Sie über Desinfektion wissen? Dr. Mark Benecke war bei der LINDA Paradies-Apotheke in Köln und hat sich Rat vom Fachmann geholt!

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Sonnenschutz

Zecken

Nagelpilz

Intensive Sonneneinstrahlung und ein heller Hauttyp gelten als Hauptrisikofaktoren für Hautkrebs. Auslöser sind die UV-A, UV-B- und auch die Infrarotstrahlen, aus denen sich das Sonnenlicht zusammensetzt.

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Zecken sind hauptsächlich zur warmen Jahreszeit aktiv, wo die Blutsauger lauern und was vor Zeckenstichen schützt.

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Zehn Millionen Deutsche leiden Schätzungen zufolge unter Nagelpilz. Männer sind davon häufiger betroffen als Frauen.

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Sonnenschutz

Sonnenschutz

Sonne ist grundsätzlich erst einmal nicht schädlich: Durch ihr Licht bildet der Körper Vitamin D. Dieses Provitamin hält zum Beispiel die Knochen stabil und die Nerven in Balance. Der Bräunungseffekt der Haut ist eine Art „Selbstverteidigung“ gegen die UV-Strahlung. Spezielle Hautzellen, die sogenannten Melanozyten, werden durch das Licht der Sonne angeregt und bilden das Pigment Melanin. Dieses legt sich als „Schutzkappe“ über den Zellkern – die Haut wird braun. Doch die Sonne hat auch ihre Schattenseiten: Denn der Eigenschutz reicht nicht aus, und ohne zusätzlichen Schutz drohen Sonnenbrand, Knitterfältchen und langfristig Hautkrebs.

Warum ist es so wichtig, die Haut zu schützen?

Intensive Sonneneinstrahlung und ein heller Hauttyp gelten als Hauptrisikofaktoren für Hautkrebs. Auslöser sind die UV-A, UV-B- und auch die Infrarotstrahlen, aus denen sich das Sonnenlicht zusammensetzt. Die Anzahl der Hautkrebserkrankungen ist in den letzten Jahrzehnten drastisch gestiegen. Pigmentmale, wie Muttermale oder Leberflecke, sind in der Regel zunächst harmlos. Achten Sie jedoch unbedingt auf Veränderungen. Denn aus ihnen kann sich ein bösartiger Hauttumor entwickeln. Ab dem 35. Lebensjahr sollten Sie die Haut regelmäßig im Rahmen des gesetzlichen Hautkrebs-Screenings alle drei Jahre vom Arzt untersuchen lassen.
Große Mengen der gefährlichen UV-B-Strahlung bekommt man übrigens im Solarium ab. Der Anteil ist um ein Vielfaches höher als im normalen Sonnenlicht. Verzichten Sie daher besser auf das Bräunen im Solarium.

Welcher Lichtschutzfaktor ist für mich der richtige?

Jede Haut hat eine sogenannte Eigenschutzzeit: Diese richtet sich danach, wie hell oder dunkel sie ist, und beträgt zwischen fünf und 30 Minuten. Mit Sonnenschutzpräparaten lässt sich diese Zeit verlängern. Der Lichtschutzfaktor (LSF, manchmal auch SPF für sunprotection factor) gibt an, wie lange Sie in der Sonne geschützt sind. Je heller Ihr Hauttyp ist, desto höher sollte der LSF sein. LSF 50 etwa bedeutet – theoretisch –, dass der Eigenschutz um das 50-Fache verlängert wird. Experten raten selbst dunkleren Hauttypen zu einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor (30+). Die pralle Sonne mittags sollten Sie selbst gut eingecremt ganz meiden.

 

Senioren benötigen einen speziellen Lichtschutz: Ihre Haut ist empfindlicher, weil die Pigmente, die ihr den bräunlichen Teint verleihen, langsamer gebildet werden. Daher holen sich Senioren schneller einen Sonnenbrand. Außerdem bewirken manche Medikamente – zum Beispiel einige Antibiotika, Diabetes-Mittel, Blutdrucksenker, Rheuma-Präparate und Psychopharmaka –, dass die Haut noch sensibler reagiert.

 

Achten Sie beim Kauf einer Sonnencreme darauf, dass sie neben einem hohen Lichtschutzfaktor einen ausreichend hohen UV-A-Schutz hat. Sie erkennen das daran, dass auf der Tube entsprechend den EU-Richtlinien ein Kreis mit dem UV-A-Zeichen abgebildet ist.

Was tun bei Sonnenbrand?

Wenn sich die Haut in der Sonne rötet, brennt und spannt, heißt es erst einmal: sofort raus aus der Sonne! Ziehen Sie sich in geschlossene Räume zurück.

- Als Sofortmaßnahme ist es wichtig, die betroffene Hautstelle zu kühlen, zum Beispiel mit feuchten Umschlägen. Praktisch sind sogenannte Cool-Packs: Legen Sie diese aber nie direkt auf gereizte Haut auf, sondern decken Sie sie zuerst mit einem dünnen Tuch ab.

- Nach zu viel Sonne braucht die Haut vor allem Feuchtigkeit, um zu regenerieren. Versorgen Sie sie damit von innen: Trinken Sie viel, am besten Wasser oder ungesüßten Tee.

- Feuchtigkeitsspendende Sprays und Lotionen kühlen und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit, beispielsweise Öl-in-Wasser-Emulsionen mit dem Inhaltsstoff Dexpanthenol.

Bei starken Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Fieber ist es ratsam, sofort einen Arzt aufzusuchen. Ein schwerer Sonnenbrand sollte immer vom Arzt untersucht und behandelt werden. Er kann schmerz- und entzündungshemmende Medikamente empfehlen.

Welche Unterschiede gibt es bei Sonnenschutz-Präparaten?

Es gibt beim Sonnenschutz zwei Wirkprinzipien. Entweder reflektieren mineralische Pigmente die UV-Strahlen – das Licht wird also zurückgeworfen und dringt nicht in die Haut ein (physikalischer Schutz). Oder das UV-Licht wird chemisch absorbiert. Dabei schluckt der UV-Filter die energiereiche Strahlung und wandelt sie in Wärme um (chemischer Schutz).

Die mineralischen Filter kann man sich wie viele kleine Spiegel vorstellen, die auf der Haut liegen und das Sonnenlicht reflektieren. Sie bestehen aus natürlichen weißen Farbpigmenten – aus Titandioxid und Zinkoxid. Wenn die Sonnenschutzcreme nicht gefärbt ist, hinterlässt sie beim Auftragen einen feinen, weißlich schimmernden Film auf der Haut.

 

Vorteile des mineralischen UV-Filters:

  • Schützt sofort nach dem Auftragen. Keine Wartezeit.
  • Kaum allergische Reaktionen.

Nachteil eines mineralischen Sonnenschutzes:

  • Längeres Reiben nötig, bis der weißliche Film verschwunden ist.

 

Vorteil der chemischen Sonnenschutzmittel:

  • Sie dringen gut in die Haut ein.

Nachteile von chemischen Sonnenschutzmitteln:

  • Entfalten ihre volle Wirkung erst nach 20 bis 30 Minuten. 
  • Chemische UV-Filter können als Rückstände in die Umwelt gelangen.
  • Manche Filtersubstanzen stehen im Verdacht, den Hormonhaushalt zu beeinflussen.

Was ist am besten für Babys und Kinder geeignet?

Kinder sollten während der ersten zwölf Lebensmonate möglichst gar keiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein. Babyhaut ist bis zu zehnmal dünner als Erwachsenenhaut. Sie kann noch nicht schnell und ausreichend Pigmente produzieren, die als natürlicher Eigenschutz gelten, und sie kann UV-Schäden nur unzureichend reparieren. Sonnenbrände und selbst Hautrötungen sollten gerade bei Kindern deshalb unbedingt vermieden werden.

  • Aufenthalt im Schatten: Insbesondere während der Mittagszeit (11-16 Uhr). Auch im Schatten gilt: eincremen!
  • Angemessene Kleidung: Luftige Kleidung, die Arme und Beine bedeckt, Sonnenhut mit breiter Krempe, Schuhe oder Babysocken. Für die Kleinsten gibt es spezielle UV-Schutzkleidung mit Schutzfaktor.
  • Sonnenbrille: Kindersonnenbrillen sollten neben einem guten UV-Schutz (Auszeichnung „UV 400“) auch bruchsicher, ohne scharfe Kanten und mit Sportbügeln ausgestattet sein.
  • Sonnencreme:  Alle Hautpartien, die nicht mit Kleidung bedeckt sind, sollten sorgfältig mit Sonnenschutzmittel (mindestens LSF 30, besser LSF 50) eingecremt werden. Bei Babys spezielle Baby-Sonnencreme verwenden. Alle zwei Stunden, immer nach Kontakt mit Wasser und nach dem Abtrocknen muss nachgecremt werden. Das verlängert den Sonnenschutz zwar nicht, trägt aber zu dessen Aufrechterhaltung bei

Zecken

Zecken

Wo die Blutsauger lauern und was vor Zeckenstichen schützt  

 

Zecken sind hauptsächlich zur warmen Jahreszeit aktiv, hierzulande von März bis Oktober. Doch bereits acht Grad Celsius reichen den Tierchen, um sich vermehren zu können. Daher krabbeln sie auch an milden Wintertagen durch Wiese und Gestrüpp. Die Zeckensaison ist daher weniger eine Frage der Jahreszeit als der Temperatur.

Wie gefährlich sind Zecken?

Ein Zeckenstich ist an sich nicht weiter tragisch. Doch es besteht das Risiko, sich dadurch mit einer Infektionskrankheit anzustecken, vor allem Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Borreliose wird durch Bakterien (Borrelien) verursacht und ist in Europa die häufigste durch Zecken übertragene Krankheit. FSME, eine gefährliche Form der Hirnhautentzündung, wird von Viren hervorgerufen.

 

FSME-Viren können bereits innerhalb kurzer Zeit nach dem Zeckenstich weitergegeben werden. Die Übertragung von Borrelien dauert in der Regel mehrere Stunden. Entfernen Sie Zecken daher so früh wie möglich, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

 

Nicht alle Zecken tragen Krankheitserreger in sich. Außerdem gilt: Selbst beim Stich durch ein infiziertes Tier kommt es nicht zwangsläufig zu einer Übertragung. 

Wie schützt man sich vor Zecken?

Zum Schutz vor Borreliose und FSME sollte man Zeckenstiche möglichst vermeiden.Das bedeutet: Beim Aufenthalt in der Natur eine lange Hose tragen. Außerdem alle Hautstellen, die nicht mit Kleidung bedeckt sind, großzügig mit einem Repellent versorgen. 

 

Es stehen Sprays und cremeförmige Zubereitungen zur Verfügung. Sie werden entweder aufgesprüht oder von Hand aufgetragen. Wer sich längere Zeit draußen aufhält, zum Beispiel beim Wandern oder Camping, sollte die Präparate spätestens nach drei Stunden erneut auftragen. 

 

Zum Einsatz kommen vor allem die synthetischen Wirkstoffe DEET und Icaridin, welche die Sinneswahrnehmung der Zecken irritieren. Icaridin ist besonders hautverträglich und deshalb auch für Kinder ab zwei Jahren geeignet. Eine dritte Gruppe von Präparaten arbeitet auf natürlicher Basis und enthält Kokosöl oder ätherische Öle. Diese Mittel sind empfehlenswert für alle, die auf einen der synthetischen Wirkstoffe empfindlich oder allergisch reagieren.

Wie hilft eine Impfung?

Eine Impfung kann dazu beitragen, sich vor der von Zecken übertragenen Krankheit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu schützen. Vor Borreliose bietet die Impfung keinen Schutz. Eine FSME-Impfung empfiehlt sich für alle Menschen, die sich in FSME-Risikogebieten viel im Freien aufhalten. Einen Überblick über diese Regionen in Deutschland bietet ein ständig aktualisiertes Verzeichnis beim Robert- Koch-Institut https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/F/FSME/Karte_Tab.html

 

Üblicherweise sind drei Impfungen für den vollständigen Aufbau des Schutzes notwendig. Die zweite Impfung erfolgt ein bis drei Monate nach der ersten, die dritte dann im Verlauf eines Jahres nach der zweiten. In dringenden Fällen, zum Beispiel vor Auslandsreisen, ist eine Schnellimmunisierung möglich. Nach der Grundimmunisierung sind regelmäßige Auffrischungsimpfungen erforderlich. Es gibt spezielle Impfstoffe für Kinder, die ab einem Jahr zugelassen sind. 

Wann zum Arzt?

Es kann vorkommen, dass man die Zecke nicht komplett entfernt und Teile in der Haut zurückbleiben. Das ist nicht schlimm. Meist sind das nur Reste des Stechapparats und nicht etwa der Kopf. Was die Übertragung von Borrelien oder FSME-Viren betrifft, sind die verbleibenden Zeckenteile ungefährlich. In der Regel stößt der Körper die Fremdkörper mit der Zeit ab. Sicherheitshalber können Sie feststeckende Teile auch von einem Arzt entfernen lassen. Beobachten Sie, ob sich die Stelle entzündet. Falls ja, gehen Sie auf jeden Fall zum Arzt.

 

Rötet sich die Haut Tage bis Wochen nach dem Stich wieder neu an der Stelle, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Es könnte sich um eine Wanderröte handeln, ein Frühzeichen der Borreliose. 

 

Unbedingt zum Arzt sollten Sie auch gehen, wenn ein bis zwei Wochen nach dem Stich grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auftreten. Sie können Anzeichen einer FSME sein.

Welche Präparate gibt es in der Apotheke?

Folgende Präparate erhalten Sie in der Apotheke. Lassen Sie sich beraten, welche für Sie empfehlenswert sind: 

 

  • ausgewählte Mineralstoffpräparate, in Tablettenform oder als Brausetabletten
  • Kombimittel, auch mit Vitaminen
  • Elektrolytgetränke oder -pulver, die Natrium, Kalium, Chlorid und Glukose enthalten
  • Nahrungsergänzungsmittel im Rahmen einer kalorienreduzierten Diät

Wann sollte man besser zum Arzt gehen?

Mangelerscheinungen sollten Betroffene nicht auf die leichte Schulter nehmen. Lassen Sie anhaltende oder zunehmende Symptome wie Müdigkeit, Unruhe und Konzentrationsstörungen immer ärztlich abklären. Das gilt vor allem, wenn Sie ...:

 

  • an heftigem oder andauerndem Durchfall oder Erbrechen leiden 
  • sich über lange Zeit einseitig ernährt haben
  • an Essstörungen leiden
  • harntreibende Mittel einnehmen 

Nagelpilz

Nagelpilz

Zehn Millionen Deutsche leiden Schätzungen zufolge unter Nagelpilz. Männer sind davon häufiger betroffen als Frauen. Die Pilzerkrankung wird auch als Onychomkose bzw. Nagelmykose bezeichnet . Viele Menschen leiden im Laufe ihres Lebens an Nagelpilz, der oft lange Zeit unbemerkt bleibt und deren Behandlung viel Geduld erfordert. Es handelt sich um eine lästige Erkrankung, die aber als gut behandelbar gilt. Da der Nagelpilzerreger übertragbar ist, bedarf es einer konsequenten Behandlung der Nägel und der Umgebung, um dem Pilzbefall entgegenzuwirken. Um die Risiken einer Ansteckung zu reduzieren, können diverse vorbeugende Maßnahmen getroffen werden.

Woran erkenne ich Nagelpilz?

Erstes Alarmzeichen ist die gelblicheVerfärbung an der Seite des Nagels. Der Pilz ernährt sich von Keratin, der Substanz, aus der unsere Nägel bestehen. Die Infektion entsteht, wenn sich Pilzsporen in den Nagel einnisten. Anders als bei Hautpilzen ist das menschliche Immunsystem bei Nagelpilz ziemlich machtlos. Nägel an Fingern und Füßen bestehen aus Horn. Da die Hornplatten keine direkten Blutbahnen besitzen, haben Finger- und Fußnägel kein wirksames Immunsystem, das Immunzellen zur Bekämpfung der Pilzinfektion direkt in den Nagel transportieren könnte.

Damit Sie eine mögliche Nagelpilzinfektion selbst erkennen, hier die typischen Symptome:

 

  • Fingernagel/Fußnagel verliert den natürlichen Glanz
  • der Nagelrand verfärbt sich gelb
  • im Nagel bilden sich Flecken (weißlich, gelblich, bräunlich)
  • die Nagelplatte verdickt sich
  • der Nagel wird brüchig
  • das Horn des Nagels wird bröselig und bröckelt ab

Welche Mittel gibt es in der Apotheke?

Die Pilzbehandlung erfolgt meist durch eine lokale Behandlung der betroffenen Nägel mit Salben, Cremes oder Nagellacken, die antimykotische Wirkstoffe enthalten. Es nicht ist ratsam, bei Verdacht auf Pilzbefall der Nägel auf eigene Faust zu behandeln, da die wirksame Behandlung der pilzbefallenen Nägel schwierig und eine ärztliche Beobachtung ratsam ist. Zudem hilft nicht jeder Wirkstoff bei bestimmten Erregern gleich gut, so dass eine Erregerbestimmung mit einem Abstrich notwendig sein kann. Auf jeden Fall aber handelt es sich um ein Antimykotika, die Pilze entweder abtöten oder in ihrem Wachstum hemmen, wodurch der Pilzbefall zum Abklingen kommt.

 

Bei einem Wirkstoff der täglich auf dem Nagel aufgetragen werden muss, ist es nicht empfehlenswert, einen schmückenden Nagellack darüber aufzutragen, da dieser am Abend abgewaschen werden muss. Verwendet man ein antimykotisches Mittel, dass nur einmal die Woche auf den Nägeln aufgebracht werden muss, können die Nägel wie gewohnt lackiert werden.

 

Therapiergänzungen:

 

  • keine drückenden Schuhe tragen (Verletzungen)
  • regelmäßige und schonende Nagelpflege, Nagelbett mit Fettcreme pflegen
  • kein Schuhwerk oder Socken tragen, die Feuchtigkeit begünstigen
  • Wichtig: Feilen, dünne Platte, damit der Wirkstoff gut eindringen kann

Wo kann ich mich infiziert haben?

Viele Betroffenen infizieren sich im Schwimmbad. Dort ist es warm und feucht – in solch einer Umgebung fühlen sich Pilze besonders wohl. Aus diesem Grund haben auch Sportler oft mit Nagelpilz zu kämpfen. Denn verschwitzte Sportschuhe bieten dem Pilz genau das richtige Milieu. Da bekleidete Füße schwitzen und sich im Zehenbereich der Schuhe warme Luft und Feuchtigkeit stauen, finden Dermatophyten (Pilze) dort optimale Bedingungen, um sich zu vermehren. Je schlechter die Durchblutung der Füße, desto eher schafft es der Pilz, in den Nagel vorzudringen. Und hat man erst einmal einen Nagelpilz eingefangen, wird man ihn ohne die richtige Neu anlegen Behandlung nie wieder los. Je früher er erkannt wird, desto besser – denn sonst frisst sich der Pilz immer weiter in den Nagel hinein und zerstört ihn.

Wann zum Arzt gehen?

Grundsätzlich ist die Konsultation des Hausarztes oder Dermatologen empfehlenswert. Dennoch verzichten viele Betroffene auf den Arztbesuch und greifen zu fungiziden Präparaten zurück, die in der Apotheke vor Ort gekauft werden können. Wer regelmäßig mit Nagelpilz zu kämpfen und bereits gute Erfahrungen mit der Selbstbehandlung gemacht hat, kann auf eigenes Risiko diese Behandlung durchführen. Jedoch sollte spätestens dann die medizinische Beratung und Behandlung in Anspruch genommen werden, wenn die Symptome der Pilzerkrankung nicht in einem angemessenen Behandlungszeitraum vollständig abklingen oder die Pilzerkrankung zurückkommt.

Dauert die Behandlung manchmal wirklich ein Jahr?

Das Tückische am Pilzbefall der Nägel ist: die Behandlung ist langwierig und die erneute Ansteckungsgefahr ist hoch. Um erfolgreich den Pilz zu eliminieren, ist es daher wichtig, dass:

 

  • die Pilzbehandlung möglichst früh begonnen wird
  • die Anwendung mit fungiziden Mitteln regelmäßig und richtig erfolgt
  • die Nagelpilz Behandlung so lange durchgeführt wird, bis der Pilz vollständig entfernt ist
  • während des gesamten Behandlungszeitraums Wäsche, Böden und Gegenstände regelmäßig desinfiziert werden
  • künftig präventive Maßnahmen ergriffen werden, um eine Ansteckung zu vermeiden.

 

Ist der Befall schon stark oder sind mehrere Nägel befallen, wird man den Pilz nicht mehr durch Lacke und Salben los. Tabletten (Terbinafin) müssen dann den Pilz von innen bekämpfen. Zwischen sechs und zwölf Monate kann diese Behandlung dauern. Das Problem: die Tabletten haben starke Nebenwirkungen – zum Beispiel verursachen sie erhöhte Leberwerte.

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