November

Ihr greenLINDA Produkt des Monats

Ginkobil ratiopharm 120 mg Filmtabletten

Ein Geschenk der Natur für das Gedächtnis: Ginkobil ratiopharm
Mit steigendem Alter nehmen Gedächtnislücken und Konzentrationsprobleme zu und die Merkfähigkeit lässt nach. Ginkobil ratiopharm hilft, die geistige Leistungsfähigkeit im Alter zu erhalten. Es stärkt die Gedächtnisleistung mit einem hochkonzentrierten Spezialextrakt aus den Blättern des Ginkgo biloba-Baumes. Er verbessert die Durchblutung der Gehirnzellen und versorgt sie besser mit Sauerstoff. Das verbessert Konzentration und Merkfähigkeit im Rahmen des demenziellen Syndroms. Ginkobil ratiopharm 120 mg bietet eine angenehme Tablettengröße - das erleichtert zudem die Einnahme.


Wirkstoff:

Ginko-biloba-Blätter-Trockenextrackt


Zusammensetzung:

1 Filmtablette enthält:
Wirkstoff: 120 mg quantifizierter, raffinierter Trockenextrakt aus Ginkgo-biloba-Blättern (35-67:1), Auszugsmittel: Aceton 60 % (m/m).
Der Extrakt ist quantifiziert auf 26,4 - 32,4 mg Flavonoide, berechnet als Flavonolglykoside, 3,36 - 4,08 mg Ginkgolide A, B und C, 3,12 - 3,84 mg Bilobalid, und enthält unter 0,6 µg Ginkgolsäuren pro Filmtablette.
Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Enthält Lactose.


Sonstige Bestandteile:

Croscarmellose-Natrium;  Hochdisperses  Siliciumdioxid;  Hypromellose;  Lactose-Monohydrat;  Macrogol  1500;  Magnesiumstearat  (Ph.  Eur.);  Maisstärke;  Mikrokristalline  Cellulose;  Simeticon-alpha-Hydro-omega-octadecyloxypoly(oxyethylen)-5-Sorbinsäure  (Ph.  Eur.)-Wasser;  Talkum; Titandioxid; Eisen(III)-oxid.


Rechtlicher Hinweis:

Zu Risiken und Nebenwirkungenlesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker


Anwendung

– Zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen im
Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes bei Abnahme bzw. Verlust erworbener geistiger Fähig keiten (dementielles Syndrom) mit den Hauptbeschwerden: Gedächtnisstörungen, Konzentrations störungen, depressive Verstimmung, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen.
 Das individuelle Ansprechen auf die Medikation kann nicht vorausgesagt werden.  Bevor die Behandlung mit diesem Arzneimittel begonnen wird, sollte geklärt werden, ob die Krank heitszeichen nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen.
– Zur Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei arterieller Verschlusskrankheit in den Gliedmaßen, sog. „Schaufensterkrankheit“ (Claudicatio intermittens im Stadium II
nach FONTAINE) im Rahmen physikalisch-therapeutischer Maßnahmen, insbesondere Gehtraining.
– Bei Schwindel infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen (Vertigo vaskulärer und involutiver Genese).
 Zur unterstützenden Behandlung von Ohrgeräuschen infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen (Tinnitus vaskulärer und involutiver Genese).
Häufig auftretende Schwindelgefühle und Ohrensausen bedürfen grundsätzlich der Abklärung durch einen Arzt. Bei plötzlich auftretender Schwerhörigkeit bzw. einem Hörverlust sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

Art der Anwendung

Filmtabletten nicht im Liegen einnehmen. Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein (vorzugsweise ein Glas Trinkwasser). Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.

Dauer der Anwendung

– Bei hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen:
 Die Behandlungsdauer soll mindestens 8 Wochen betragen. Nach einer Behandlungsdauer von 3 Monaten ist vom Arzt zu überprüfen, ob die Weiterführung der Behandlung
noch gerechtfertigt ist.
– Bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit:
 Die Besserung der Gehstreckenleistung setzt eine Behandlungsdauer von mindestens 6 Wochen voraus.
– Bei Schwindel:
 Die Anwendung über einen längeren Zeitraum als 6 bis 8 Wochen bringt keine Verbesserung des Behandlungsergebnisses.
 Bei Ohrgeräuschen:
 Die unterstützende Behandlung sollte über einen Zeitraum von mindestens 12 Wochen erfolgen. Sollte nach 6 Monaten kein Erfolg eingetreten sein, ist dieser auch bei längerer Behandlung nicht mehr zu erwarten.

Hinweis

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.Ginkobil® ratiopharm 240 mg darf nicht eingenommen werden 
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Ginkgo biloba oder einem der sonstigen Bestandteile sind, 
- in der Schwangerschaft. 
 

Gegenanzeigen

Ginkobil® ratiopharm 120 mg darf nicht eingenommen werden 
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Ginkgo biloba oder einem der sonstigen Bestandteile sind, 
- in der Schwangerschaft. 
 

Schwangerschaft

Da es einzelne Hinweise darauf gibt, dass Ginkgo-haltige Präparate die Blutungsbereitschaft erhöhen könnten, darf dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Stillzeit

Dieses Arzneimittel soll während der Stillzeit nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen. Es ist nicht bekannt, ob die Inhaltsstoffe des Extraktes in die Muttermilch übergehen. 

Nebenwirkungen

Die Aufzählung umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ginkgo-Blätter-Trockenextrakt, auch solche unter höherer Dosierung oder Langzeittherapie.
Zur Häufigkeit der unter Einnahme Ginkgo-biloba-haltiger Arzneimittel bekannt gewordenen Neben wirkungen sind keine gesicherten Angaben möglich, da diese Nebenwirkungen durch einzelne Meldungen von Patienten, Ärzten oder Apothekern bekannt geworden sind.
Danach könnten unter Einnahme dieses Arzneimittels folgende Nebenwirkungen auftreten:
– Es können Blutungen an einzelnen Organen auftreten, vor allem wenn gleichzeitig gerinnungshemmende Arzneimittel wie Phenprocoumon, Acetylsalicylsäure oder andere
nichtsteroidale Anti rheumatika eingenommen werden. Bei überempfindlichen Personen kann es zu schweren Überempfindlichkeitsreaktionen (allergischer Schock) kommen; darüber hinaus können allergische Hautreaktionen (Hautrötung, Hautschwellung, Juckreiz) auftreten.
 Wenn Sie von einer der oben genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie Ginkobil® ratiopharm 120 mg nicht nochmals ein und wenden Sie sich umgehend an
Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann.
– Weiterhin kann es zu leichten Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel oder zur Verstärkung bereits bestehender Schwindelbeschwerden kommen.
 Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine dieser aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. Das gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit eines Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wechselwirkungen

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor der Einnahme dieses Arzneimittels, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. 
Bei gleichzeitiger Einnahme dieses Arzneimittels mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (wie z.B. Phenprocoumon, Warfarin) oder mit Medikamenten, die die Verklumpung von Blutplättchen hemmen (Thrombozytenaggregationshemmer wie z.B. Clopidogrel, Acetylsalicylsäure, und andere nichtsteroidale Anti rheumatika) kann eine Wirkungsbeeinflussung nicht ausgeschlossen werden. 


Wie für alle Arzneimittel kann auch für Ginkobil® ratiopharm 120 mg ein Einfluss auf die Verstoffwechselung verschiedener anderer Arzneimittel nicht ausgeschlossen werden, was Wirkungsstärke und/ oder Wirkungsdauer der betroffenen Arzneimittel beeinflussen könnte. Ausreichende Untersuchungen hierzu liegen nicht vor. Bitte halten Sie deshalb Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker. 


Die gleichzeitige Anwendung von Ginkgo biloba-Zubereitungen und Efavirenz wird nicht empfohlen (Erniedrigung der Wirkstoffkonzentration im Blut). 
Bei Einnahme von Ginkobil® ratiopharm 240 mg zusammen mit Nahrungsmitteln sind keine Besonderheiten zu beachten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Ginkobil® ratiopharm 120 mg einnehmen
 • Wenn Sie eine krankhaft erhöhte Blutungsneigung haben (hämorrhagische Diathesis), sowie bei
gleichzeitiger Behandlung mit blutverdünnenden Medikamenten.
 • Wenn eine Operation in den nächsten 3 bis 4 Tagen geplant ist.
 • Wenn bei Ihnen ein Krampfleiden (Epilepsie) bekannt ist.
 • Wenn Sie auch Efavirenz einnehmen (siehe „Einnahme von Ginkobil® ratiopharm 240 mg zusammen
mit anderen Arzneimitteln“).
 • Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Dosierung

 Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
– Zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen:
 Erwachsene ab 18 Jahren sollten 2-mal täglich 1 Filmtablette einnehmen (entsprechend 2-mal täglich 120 mg Ginkgo-Extrakt).
– Zur Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit:
 Erwachsene ab 18 Jahren sollten 1- bis 2-mal täglich 1 Filmtablette einnehmen (entsprechend 1- bis 2-mal täglich 120 mg Ginkgo-Extrakt).
– Bei Schwindel und zur unterstützenden Behandlung von Ohrgeräuschen:
 Erwachsene ab 18 Jahren sollten 1- bis 2-mal täglich 1 Filmtablette einnehmen (entsprechend 1- bis 2-mal täglich 120 mg Ginkgo-Extrakt).

Die Einnahme erfolgt bei 2-mal täglicher Anwendung morgens und abends, bei 1-mal täglicher Anwendung morgens.

 

Hersteller:

Merckle GmbH
Ludwig-Merckle-Str. 3
89143 Blaubeuren

 

 

0731/402-02

0731/402-7832

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