FeniHydrocort Creme 0,5 %
Hautentzündung

FeniHydrocort Creme 0,5 %

Creme
15 g
PZN: 10796968
  • Hilfe bei entzündlichen Hautreaktionen.
  • Bei entzündlichen Hautreaktionen bietet FeniHydrocort Creme 0,5% effektive Hilfe.
  • FeniHydrocort Creme wirkt 3-fach. Die Creme mit dem Wirkstoff Hydrocortison: - Lindert Juckreiz - Vermindert Schwellungen - Reduziert Rötungen.
  • Wirksam bei entzündeten Insektenstichen und unterschiedlichen Hautausschlägen wie z. B. bei Kontaktallergien, Ekzemen, leichter Neurodermitis, Sonnenallergie und Sonnenbrand (ersten Grades).
  • Mit pflegendem Dexpanthenol.

Wirkstoff:

5 mg/g Hydrocortison


Zusammensetzung:

1 g Creme enthält 5 mg Hydrocortison


Bestandteile:

Dexpanthenol; Glycerol 85 %; [(Z)-Octadec-9-en-1-yl]oleat; emulgierender Cetylstearylalkohol (Typ A) (Emulgator); mittelkettige Triglyceride; Octyldodecanol; Glycerolmonostearat;Dimeticon (350 cSt); Kaliumsorbat( Konservierungsmittel); Carbomer (40.000–60.000 cP); Natriumedetat; Trometamol; gereinigtes Wasser.


Rechtlicher Hinweis:

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


Zur Linderung von mäßig ausgeprägten entzündlichen Hauterkrankungen.

FeniHydrocort Creme 0,5% ist nur zum Auftragen auf die Haut und nur für die äußerliche Anwendung bestimmt. Vermeiden Sie die Anwendung an Mund und Nasenlöchern. FeniHydrocort Creme 0,5% dünn auf die erkrankten Hautstellen auftragen und leicht einreiben. Nach dem Auftragen der Creme bitte die Hände waschen.

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung. Im Allgemeinen soll eine Behandlungsdauer von 2 Wochen nicht überschritten werden. Eine längerfristige Anwendung ist nur nach Rücksprache mit dem Arzt möglich.

Eine großflächige (mehr als 1/10 der Körperoberfläche) Anwendung sollte vermieden werden oder nur nach Anweisung des Arztes erfolgen.

Wenn Sie eine größere Menge FeniHydrocort Creme 0,5% angewendet haben, als Sie sollten Wenn Sie eine größere Menge aufgetragen haben, als Sie sollten, nehmen Sie die überschüssige Creme mit einem Tuch wieder von der Haut. Nach einer Überdosierung sind keine akuten Vergiftungssymptome zu erwarten. Reduzieren Sie die Dosis oder - wenn möglich - setzen Sie das Medikament nach hochdosierter und lang andauern der (länger als 4 Wochen) Anwendung ab. Bei langfristiger (länger als 4 Wochen) großflächiger (mehr als 1/10 der Körperoberfläche) Anwendung, insbesondere unter abschließenden Verbänden oder auf stark vorgeschädigter Haut, kann es zu einer Aufnahme des Wirkstoffes in den Körper und damit zu Nebenwirkungen kommen, wie z.B. Hemmung der Nebenniere oder Morbus Cushing (Stammfettsucht, Vollmondgesicht). Suchen Sie bei Auftreten dieser Nebenwirkungen Ihren Arzt auf (siehe Abschnitt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Bei versehentlichem Verschlucken von FeniHydrocort Creme 0,5%, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt oder an eine Giftnotrufzentrale.

 

Wenn Sie die Anwendung von FeniHydrocort Creme 0,5% vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

FeniHydrocort Creme 0,5% enthält Cetylstearylalkohol und Kaliumsorbat Cetylstearylalkohol und Kaliumsorbat können örtlich begrenzt Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervor- rufen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Schwangerschaft Während des ersten Drittels der Schwangerschaft darf FeniHydrocort Creme 0,5% nicht angewendet werden. In späteren Stadien der Schwangerschaft darf die Creme nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abschätzung durch den behandelnden Arzt angewendet werden. Insbesondere eine großflächige oder langfristige Anwendung und abschließende Verbände sind während der Schwangerschaft zu vermeiden.

Der in FeniHydrocort Creme 0,5% enthaltene Wirkstoff tritt in die Muttermilch über. Bei einer großflächigen oder langfristigen Anwendung sollte abgestillt werden. Ein Kontakt des Säuglings mit den behandelten Hautpartien ist zu vermeiden.

Eine großflächige (mehr als 1/10 der Körperoberfläche) Anwendung sollte vermieden werden oder nur nach Anweisung des Arztes erfolgen.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die Aufzählung umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Hydrocortison, auch solche unter höherer Dosierung oder Langzeittherapie bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren. Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):

– Hautreizungen oder allergische Hautreaktionen

 

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen):

– Reizung oder Schmerzen an der Stelle, an der das Arzneimittel aufgetragen wurde; Verschlimmerung des Zustandes

 

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit aufgrund der verfüg baren Daten nicht abschätzbar):

– Verschwommenes Sehen– Verminderung der Nebennierenrindenfunktion

– Symptome des Cushing-Syndroms (Stammfettsucht, Vollmondgesicht)

– Steigerung des Augeninnendrucks

– Trockenheit der Haut

– Begünstigung von Infektionen durch andere Erreger (Sekundärinfektion)

– Verzögerung der Wundheilung

– Bei längerer Anwendung (länger als 4 Wochen):

    • Dünnerwerden der Haut,

    • auf der Haut sichtbare Erweiterungen der Kapillaren,

    • Dehnstreifen auf der Haut,

    • durch den Wirkstoff hervorgerufene Pustelbildung,

    • Hautentzündungen in Mundnähe,

    • krankhaft vermehrte Körperbehaarung,

    • Änderung der Hautpigmentierung,

    • Hemmung der körpereigenen ACTH Sekretion.

 

Bei auftretenden Nebenwirkungen sollten Sie die Behandlung umgehend abbrechen und einen Arzt konsultieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D 53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wechselwirkungen sind bei bestimmungsgemäßer Anwendung nicht zu erwarten.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie FeniHydrocort Creme 0,5% anwenden:

– bei einer Hautinfektion durch Bakterien oder Pilze. Diese muss gesondert behandelt werden.

– bei der Anwendung im Gesicht, um Hautveränderungen im besonders empfindlichen Gesichtsbereich zu vermeiden,

– bei der Anwendung im Bereich der Augen (bei Veranlagung Gefahr einer Erhöhung des Augeninnen drucks),

– beim Auftragen in Körperfalten (intertriginöse Areale),

– im Umfeld von Hautgeschwüren (Ulzera),

– im Genital- und Analbereich.

 

Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Verwenden Sie FeniHydrocort Creme 0,5% nicht über einen längeren Zeitraum (nicht länger als 2 Wochen) und tragen Sie die Creme auf keinem größeren Areal als 1/10 der Körperoberfläche (ca. 10 Handteller), insbesondere unter Okklusivverbänden (dicht abschließende und abdeckende Verbände) oder auf stark vorgeschädigter Haut, auf, da in diesen Fällen systemische Corticoidwirkungen und -nebenwirkungen auftreten können.

 

Kinder

Besondere Vorsicht ist bei Kindern erforderlich, da sie im Verhältnis zum Körpergewicht eine größere Körperoberfläche haben.

 

Ältere Menschen

Besondere Vorsicht ist bei älteren Menschen erforderlich, da sie infolge einer abgeschwächten Barriereleistung der Hornschicht (Altershaut) eine dünnere, durchlässigere Haut haben

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt für Erwachsene und Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr: Zu Beginn der Behandlung wenden Sie im Allgemeinen die Creme 1 - 2 mal täglich an. Mit Besserung des Krankheitsbildes genügt meist eine einmalige Anwendung pro Tag.

 

Anwendung bei Kindern (unter 6 Jahren) Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr dürfen nur nach ärztlicher Verordnung mit dem Arzneimittel behandelt werden. Hier genügt meist eine Anwendung pro Tag. Die Dauer der Behandlung sollte auf maximal 3 Wochen beschränkt werden und kleinflächig erfolgen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene tägliche Dosis. Wenden Sie nicht mehr Creme an als notwendig und nur für die minimal erforderliche Anwendungsdauer zur Symptomlinderung. Wenn sich Ihre Symptome nicht bessern oder sich verschlechtern, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Hersteller:

C.P.M. ContractPharma GmbH

Frühlingsstraße 7

883620 Feldkirchen-Westerham

letzte Aktualisierung am  22.04.2026 - 12:58 Uhr