IBU-LYSIN-ratiopharm 400 mg Filmtabletten
Schmerzen

IBU-LYSIN-ratiopharm 400 mg Filmtabletten

Filmtabletten
20 Stück
PZN: 16197878
  • Im Magen schnell löslich, im Kopf schnell wirksam
  • Mit Wirkbeschleuniger Ibu-Lysin
  • Frei von Laktose, Gluten & tierischen Bestandteilen           

Wirkstoff:

Ibuprofen (als Ibuprofen-dl-Lysin (1:1))


Zusammensetzung:

Jede Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen (als Ibuprofen-dl-Lysin (1:1)).


Bestandteile:

Sonstige Bestandteile:

  • Tablettenkern
  • Mikrokristalline Cellulose
  • Croscarmellose-Natrium
  • Talkum
  • Hochdisperses Siliciumdioxid
  • Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]
  • Filmüberzug
  • Hypromellose
  • Macrogol 6000
  • Glycerol 85 %
  •  

Rechtlicher Hinweis:

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


Warnhinweise:
  • Vorsicht bei Asthma, chronischen Atemwegserkrankungen oder Allergien
  • Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse bei Langzeitanwendung

Kurzzeitige symptomatische Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen sowie Fieber und Schmerzen bei Erkältung. Kurzzeitige symptomatische Behandlung von akuter Kopfschmerzphase bei Migräne mit oder ohne Aura.

Zum Einnehmen. Die Tabletten sollten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.

Nur zur kurzzeitigen Anwendung.

Wenn nach der Anwendung keine Besserung eintritt oder sich die Beschwerden verschlimmern, sollte ein Arzt konsultiert werden.

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der genannten sonstigen Bestandteile
  • Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Bronchospasmus, Asthma, Rhinitis, Angioödem oder Hautreaktionen (z. B. Urtikaria) nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR) in der Vergangenheit
  • ungeklärte Blutbildungsstörungen
  • bestehende oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene peptische Ulzera oder Hämorrhagien (mindestens 2 unterschiedliche
  • Episoden nachgewiesener Ulzeration oder Blutung)
  • gastrointestinale Blutungen oder Perforation in der Anamnese im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit NSAR
  • zerebrovaskuläre oder andere aktive Blutungen
  • schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
  • schwere Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse IV)
  • schwere Dehydratation (verursacht durch Erbrechen, Diarrhoe oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme)
  • letztes Drittel der Schwangerschaft

Kontraindiziert bei Kindern unter 20 kg Körpergewicht oder unter 6 Jahren, da diese Dosisstärke aufgrund des hohen Wirkstoffgehalts nicht geeignet ist.

Die Hemmung der Prostaglandinsynthese kann die Schwangerschaft und/oder die embryo-fötale Entwicklung negativ beeinflussen. Daten aus epidemiologischen Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie kardiale Missbildungen und Gastroschisis nach der Anwendung eines Prostaglandinsynthesehemmers in der Frühschwangerschaft hin. Das absolute Risiko für eine kardiovaskuläre Fehlbildung stieg von unter 1 % bis auf etwa 1,5 %. Es wird angenommen, dass das Risiko mit der Dosis und der Dauer der Therapie zunimmt.

Bei Tieren wurde nachgewiesen, dass die Gabe eines Prostaglandinsynthesehemmers zu erhöhtem prä- und post-implantärem Verlust und zu embryofötaler Letalität führt. Darüber hinaus wurden erhöhte Inzidenzen verschiedener Missbildungen, einschließlich kardiovaskulärer Missbildungen, bei Tieren berichtet, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandinsynthesehemmer erhielten.

Ab der 20. Schwangerschaftswoche kann die Anwendung von Ibuprofen ein durch eine fötale Nierenfunktionsstörung ausgelöstes Oligohydramnion verursachen. Dies kann kurz nach Beginn der Behandlung auftreten und ist in der Regel nach Absetzen der Behandlung reversibel. Zusätzlich wurden Fälle berichtet, bei denen nach der Behandlung im zweiten Schwangerschaftstrimenon eine Verengung des Ductus arteriosus auftrat, wobei sich diese in den meisten Fällen nach dem Absetzen der Behandlung zurückgebildet hat. Somit sollte Ibuprofen während des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimenons nicht gegeben werden, es sei denn, dies ist unbedingt notwendig. Wenn Ibuprofen bei einer Frau angewendet wird, die versucht, schwanger zu werden, oder sich im ersten oder zweiten Schwangerschaftstrimenon befindet, sollte die Dosis so gering wie möglich und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden. Nach einer mehrtägigen Anwendung von Ibuprofen ab der 20. Schwangerschaftswoche sollte eine pränatale Überwachung hinsichtlich eines Oligohydramnions und einer Verengung des Ductus arteriosus in Betracht gezogen werden. Ibuprofen sollte abgesetzt werden, wenn ein Oligohydramnion oder eine Verengung des Ductus arteriosus festgestellt wird.

Während des dritten Schwangerschaftstrimenons können alle Prostaglandinsynthesehemmer

  • den Fötus folgenden Risiken aussetzen:
    • kardiopulmonale Toxizität (vorzeitige Verengung/vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonale Hypertonie);
    • Nierenfunktionsstörung;
  • die Mutter und das Neugeborene am Ende der Schwangerschaft folgenden Risiken aussetzen:
    • mögliche Verlängerung der Blutungszeit, ein thrombozytenaggregationshemmender Effekt, der auch bei sehr geringen Dosen auftreten kann;
    • Hemmung der Uteruskontraktionen, die zu verzögerten Wehen oder einem verlängerten Geburtsvorgang führen kann

Daher ist Ibuprofen im dritten Schwangerschaftstrimenon kontraindiziert.

Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung mit der zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und Fieber empfohlenen Dosierung eine Unterbrechung des Stillens für gewöhnlich nicht erforderlich sein.

  • Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • Hautreaktionen wie Juckreiz oder Hautausschlag
    (Detaillierte Angaben aus der Packungsbeilage übernehmen.)
  • Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit

Patienten sollen Nebenwirkungen ihrem Arzt oder Apotheker melden

  • Erhöhtes Risiko bei gleichzeitiger Anwendung von Antikoagulanzien, Methotrexat, Acetylsalicylsäure
  • Wechselwirkungen mit bestimmten Antihypertensiva oder Diuretika

  • Vorsicht bei Asthma, chronischen Atemwegserkrankungen oder Allergien
  • Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse bei Langzeitanwendung

Erwachsene

Anfangsdosis: Nehmen Sie 200 mg oder 400 mg Ibuprofen ein (½ oder 1 Tablette IBU-LYSIN-ratiopharm®).

Falls notwendig, nehmen Sie zusätzlich 200 mg oder 400 mg Ibuprofen ein (½ oder 1 Tablette), aber überschreiten Sie nicht die Gesamtdosis von 1 200 mg Ibuprofen (3 Tabletten) innerhalb von 24 Stunden. Der Abstand zwischen den einzelnen Dosen sollte nicht weniger als 6 Stunden betragen.

 

Kinder ab 20 kg Körpergewicht (ab 6 Jahren) und Jugendliche

IBU-LYSIN-ratiopharm® darf nur bei Kindern mit einem Körpergewicht von mindestens 20 kg angewendet werden. Die maximale Tagesgesamtdosis von Ibuprofen beträgt 30 mg pro kg Körpergewicht, aufgeteilt in 3 bis 4 Einzeldosen.

Der Abstand zwischen den einzelnen Dosen sollte nicht weniger als 6 Stunden betragen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene maximale Tagesdosis.

Mögliche Risiken sind Magengeschwüre oder Magen-Darm-Blutungen.

Seltene Fälle von Stevens-Johnson-Syndrom oder toxischer epidermaler Nekrolyse.

Vorsicht und gegebenenfalls Dosisanpassung erforderlich.

  • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Juckreiz sowie Asthmaanfälle (möglicherweise mit Blutdruckabfall).
  • Der Patient ist anzuweisen, in diesem Fall umgehend einen Arzt zu informieren und Ibuprofen nicht mehr einzunehmen.
  • Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen. Sie können sich äußern als Gesichtsödem, Zungenschwellung, innere
  • Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohlichen Schock.
  • Beim Auftreten eines dieser Symptome, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.

Hersteller:

ratiopharm GmbH

Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

Fax: +49 (0)731 402 - 78 32

www.ratiopharm.de

info[at]ratiopharm.de

letzte Aktualisierung am  17.08.2026 - 12:58 Uhr