Loceryl® Nagellack gegen Nagelpilz
Behandlung von Onychomykose ohne Beteiligung der Matrix.

Loceryl® Nagellack gegen Nagelpilz

Wirkstoffhaltiger Nagellack
Packung mit 3 ml wirkstoffhaltigem Nagellack (einschließlich 30 Tupfern zum Reinigen, einem in die Verschlusskappe integrierten Spatel zum Auftragen, 30 Nagelfeilen für die erkrankten Nägel)
PZN: 11286175

Loceryl® Nagellack ist ein Arzneimittel gegen Nagelpilz1 mit dem Wirkstoff Amorolfin. Er bietet Betroffenen eine effektive, einfache und kosmetisch ästhetische Therapie, um den Nagelpilz zu behandeln. Dank effektiver Langzeitwirkung muss Loceryl® Nagellack nur einmal pro Woche aufgetragen werden. Er dringt bereits wenige Stunden nach dem ersten Auftragen tief in den Nagel ein, um infektiöse Pilzzellen zu bekämpfen. Im Gegensatz zu wasserlöslichen, täglich anzuwendenden Produkten muss Loceryl® nur 1x pro Woche aufgetragen werden. Und das Beste: Loceryl® Nagellack wirkt auch unter kosmetischem Nagellack2 – für attraktivere Nägel.


Wirkstoff:

Amorolfin


Behandlung von Onychomykose ohne Beteiligung der Matrix.

Der Patient sollte den Nagellack wie folgt auftragen:

           

1. Vor der ersten Anwendung unbedingt die erkrankten Teile der Nägel (vor allem Nageloberflächen) mit einer Nagelfeile so gut wie möglich abfeilen. Anschließend ist die Nageloberfläche mit einem Alkoholtupfer oder einem mit Nagellackentferner getränkten Wattebausch zu reinigen und zu entfetten. Vor der weiteren Anwendung befallene Nägel nach Bedarf nachfeilen, in jedem Fall aber mit einem Alkoholtupfer reinigen und vorhandene Lackreste beseitigen.

Hinweis: Tupfer und Einwegfeilen sind in den Packungen mit 3 ml bzw. 5 ml Nagellack enthalten; Anwender der Packungen mit 1,25 ml sowie 2,5 ml Nagellack können handelsübliche Einwegfeilen und Alkoholtupfer benutzen.

Achtung:

Eine für die Behandlung benutzte Nagelfeile darf für die Pflege gesunder Nägel nicht mehr verwendet werden.

 

2. Den Nagellack mit dem in die Verschlusskappe integrierten Spatel oder mit einem der mitgelieferten wiederverwendbaren Spatel auf die ganze Fläche des erkrankten Nagels auftragen und 10 Minuten trocknen lassen. Den Spatel für jeden zu behandelnden Nagel neu eintauchen und nicht am Flaschenhals abstreifen. Zur Wiederverwendung den Spatel nach Gebrauch mit einem Alkoholtupfer reinigen und das Fläschchen gut verschließen.

 

Nach Auftragen des Locerylâ Nagellack kann kosmetischer Nagellack aufgetragen werden, sobald Locerylâ Nagellack getrocknet ist (nach 10 Minuten).

 

Vor einer erneuten Applikation von Locerylâ Nagellack sollte der kosmetische Nagellack sorgsam entfernt werden. Dazwischen sollte die Anwendung eines Nagellackentferners aber vermieden werden.

Die Behandlung sollte ohne Unterbrechung fortgeführt werden, bis sich der Nagel regeneriert hat und die befallenen Bereiche komplett geheilt sind. Die erforderliche Häufigkeit und Dauer der Behandlung hängen im Wesentlichen von der Stärke und Lokalisation der Infektion ab. Die Dauer beträgt im Allgemeinen sechs Monate (Fingernägel) bzw. neun bis zwölf Monate (Fußnägel).

Überempflindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Es liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Da lediglich einige wenige Fälle der Exposition schwangerer Frauen aus der Post-Marketing Periode berichtet wurden, ist das mögliche Risiko nicht bekannt. In Tierstudien wurde unter hohen oraler Dosen Reproduktionstoxizität  beobachtet. Amorolfin sollte während Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, falls es nicht eindeutig notwendig ist.

Es liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Es ist nicht bekannt, ob Amorolfin in die Muttermilch ausgeschüttet wird. Amorolfin sollte während Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, falls es nicht eindeutig notwendig ist.

Seltene Fälle von Nagelveränderungen (z. B. Verfärbungen, brüchige oder abgebrochene Nägel) wurden bei der Anwendung von Locerylâ Nagellack berichtet. Diese Reaktionen können auch auf die Onychomykose selbst zurückgeführt werden.

In klinischen Studien waren unerwünschte Arzneimittelwirkungen selten.

Systemorganklassen

Häufigkeit

Nebenwirkungen

 

Erkrankungen

des Immunssytems

 

nicht bekannt*

 

Überempfindlichkeitsreaktionen

(auch außerhalb des Applikationsortes, die mit einer Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens, mit Atemproblemen und/oder einem schweren Hautausschlag assoziiert sein können)*

 

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Selten (³ 1/10.000, < 1/1.000)

Nagelveränderungen, Nagelverfärbungen, Onychoklasis (abgebrochene Nägel), Onychorrhexis (brüchige Nägel)

Sehr selten (< 1/10.000)

Brennendes Gefühl auf der Haut

nicht bekannt*

Erytheme*, Pruritus*, Kontaktdermatitis* (irritativ oder allergisch) (einschließlich allergischer Kontaktdermatitis mit ausgedehnter Streureaktion), Urtikaria*, Bläschenbildung*

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3
D-53175 Bonn

Website: http://www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt. Zur gleichzeitigen Anwendung mit kosmetischem Nagellack siehe Abschnitt 4.2

  • Loceryl® Nagellack sollte nicht auf die Haut um den betroffenen Nagel herum aufgetragen werden.
  • Jeglicher Kontakt des Lacks mit Augen, Ohren und Schleimhäuten ist zu vermeiden. Während der Anwendung von Locerylâ Nagellack sollen keine künstlichen Nägel benutzt werden.
  • Loceryl Nagellack enthält Ethanol, das eine brennbare Substanz ist und nicht in der Nähe einer offenen Flamme, einer angezündeten Zigarette oder einiger Geräte (z. B. Haartrockner) verwendet werden sollte.
  • Patienten, die mit organischen Lösungsmitteln arbeiten (Verdünnungsmittel, Testbenzin usw.), müssen undurchlässige Handschuhe tragen, um die Schicht von Locerylâ Nagellack auf den Fingernägeln zu schützen. Andernfalls wird der Locerylâ Nagellack abgelöst.
  • Nach Anwendung dieses Arzneimittels kann eine allergische Reaktion, auch außerhalb des Applikationsortes, auftreten. In diesem Fall sollte die Anwendung sofort beendet und ärztlicher Rat eingeholt werden. Locerylâ Nagellack sollte unverzüglich und gründlich mit Nagellackentferner oder den in der Packung enthaltenen Alkoholtupfern entfernt werden. Locerylâ Nagellack sollte nicht erneut angewendet werden.

Locerylâ Nagellack ist einmal wöchentlich auf die befallenen Finger- oder Fußnägel aufzutragen.

Nicht zutreffend

Nicht zutreffend

Nicht zutreffend

Nicht zutreffend

Nicht zutreffend

letzte Aktualisierung am  24.02.2026 - 15:48 Uhr