Synofen
Schmerzen

Synofen

Filmtabletten
20 Stück
PZN: 18218515

Synofen kombiniert 500 mg Paracetamol und 200 mg Ibuprofen – für einen 3-fach-Effekt: schnell, stark und gut verträglich. Paracetamol wirkt zentral und lindert Schmerzen nach 15 Minuten, Ibuprofen hemmt Entzündungen direkt am Schmerzort. Die niedrige Dosierung sorgt für gute Verträglichkeit. Geeignet bei leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopf-, Zahn-, Gelenk-, Menstruations- und Rückenschmerzen.


Wirkstoff:

500 mg Paracetamol, 200 mg Ibuprofen


Zusammensetzung:

Jede Filmtablette enthält 500 mg Paracetamol und 200 mg Ibuprofen


Bestandteile:

Tablettenkern: Maisstärke, Crospovidon (Typ A) (Ph.Eur.), Hochdisperses Siliciumdioxid, Povidon K30, Vorverkleisterte Stärke (Mais), Talkum, Stearinsäure (Ph.Eur.) [pflanzlich]. Filmüberzug: Poly(vinylalkohol), Talkum, Macrogol 3350, Titandioxid (E171).


Rechtlicher Hinweis:

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


Warnhinweise:
  • Die empfohlene Dosis ist bis zu dreimal täglich 1 Tablette.
  • Zwischen den einzelnen Dosen sollten mindestens 6 Stunden zeitlicher Abstand liegen.
  • Nehmen Sie Synofen nicht länger als 3 Tage ein.

Zur kurzzeitigen, symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen.

Arzneimittel ist speziell anwendbar bei Schmerzen, die durch alleinige Anwendung von Ibuprofen oder Paracetamol nicht gelindert werden können.

Arzneimittel wird angewendet bei Erwachsenen ab 18 Jahren.

Zum Einnehmen. Die Tabletten sollten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.

Synofen darf nicht länger als 3 Tage hintereinander eingenommen werden.

Wenn nach der Anwendung keine Besserung eintritt oder sich die Beschwerden verschlimmern, sollte ein Arzt konsultiert werden.
 

  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • Aktiver Alkoholismus, da exzessiver chronischer Alkoholkonsum den Patienten zur Hepatotoxizität prädisponieren kann (auf Grund der Paracetamol-Komponente).
  • Bekannte Überempfindlichkeitsreaktionen (zum Beispiel Bronchospasmus, Angioödem, Asthma, Rhinitis oder Urtikaria) im Zusammenhang mit Acetylsalicylsäure oder anderen nichtsteroidalen Antirheumatika (nichtsteroidale Antirheumatika) in der Vergangenheit.
  • Bestehend oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene peptische Ulzera oder Blutungen (mindestens zwei unterschiedliche Episoden nachgewiesener Ulzeration oder Blutung).
  • Bei Patienten, bei denen im Zusammenhang mit einer früheren Behandlung mit nichtsteroidalen Antirheumatika gastrointestinale Blutungen oder Perforation in der Anamnese aufgetreten sind.
  • Zerebrovaskuläre oder andere aktive Blutung.
  • Schwere Leberfunktionsstörung, schwere Nierenfunktionsstörung oder schwere Herzinsuffizienz (New York Heart Association-Klasse IV).
  • Blutbildungsstörung.
  • Schwere Dehydratation (verursacht durch Erbrechen, Diarrhoe oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme).
  • Während des letzten Trimesters der Schwangerschaft aufgrund des Risikos eines vorzeitigen Verschlusses des fetalen Ductus arteriosus mit möglicher pulmonaler Hypertonie.

Während des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimesters nicht geben, es sei denn, dies ist unbedingt notwendig. Im dritten Schwangerschaftstrimenon kontraindiziert.

Bei kurzzeitiger Behandlung mit der für dieses Arzneimittel empfohlenen Dosis ist es nicht erforderlich, das Stillen zu unterbrechen.

  • Exazerbation infektionsbedingter Entzündung (zum Beispiel nekrotisierende Fasziitis); Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen.
  • Abnahme von Hämoglobin und Hämatokrit.
  • Blutungsepisoden (zum Beispiel Epistaxis, Menorrhagie).
  • Störungen der Blutbildung (Agranulozytose, Anämie, aplastische Anämie, hämolytische Anämie, Leukopenie, Neutropenie, Panzytopenie und Thrombozytopenie).
  • Metabolische Azidose mit vergrößerter Anionenlücke.
  • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Urtikaria und Pruritus.
  • Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen.
  • Verwirrtheit, psychotische Reaktionen, Depression.
  • Zentralnervöse Störungen, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit.
  • Parästhesie, Halluzinationen, abnormale Träume.
  • Optikusneuritis und Somnolenz.
  • Einzelfälle von aseptischer Meningitis bei Patienten mit vorbestehender Autoimmunerkrankung (zum Beispiel systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose).
  • Sehstörungen.
  • Hörverlust, Tinnitus und Vertigo.
  • Ödem, Flüssigkeitseinlagerung.
  • Palpitationen, Tachykardie, Arrhythmie und andere Herzrhythmusstörungen.
  • Herzinsuffizienz, Myokardinfarkt.
  • Hypertonie, Vaskulitis.
  • Verdickte Atemwegssekrete.
  • Respiratorische Reaktivität einschließlich: Asthma, Asthmaexazerbation, Bronchospasmus und Dyspnoe.
  • Gastrointestinale Beschwerden, wie zum Beispiel Abdominalschmerz, Diarrhoe, Dyspepsie, Übelkeit, Flatulenz, Obstipation, Sodbrennen, Erbrechen und leichter Blutverlust aus dem Gastrointestinaltrakt, der in Ausnahmefällen Anämie verursachen kann.
  • Gastrointestinale Ulzera, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch oder gastrointestinale Blutung, Meläna, Hämatemesis, ulzerative Stomatitis, Exazerbation von Colitis und Morbus Crohn, Gastritis.
  • Ösophagitis, Pankreatitis, Bildung diaphragmaartiger Darmstrikturen.
  • Leberfunktionsstörungen, Leberschädigung, vor allem bei Langzeittherapie, Leberinsuffizienz, akute Hepatitis, Ikterus.
  • Verschiedenartige Hautausschläge.
  • Hyperhidrosis, Purpura und Photosensitivität.
  • Exfoliative Dermatitis.
  • Schwere Hautreaktionen, wie zum Beispiel bullöse Hautreaktionen einschließlich Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse.
  • Alopezie.
  • Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (Drug Reaction with Eosinophilia and Systemic Symptoms-Syndrom).
  • Akute generalisierte exanthematische Pustulose (Acute Generalized Exanthematous Pustulosis).
  • Harnverhalt.
  • Schädigung des Nierengewebes (papilläre Nekrose).
  • Nephrotoxizität verschiedener Formen, einschließlich interstitielle Nephritis, nephrotisches Syndrom sowie akutes Nierenversagen und chronische Niereninsuffizienz.
  • Erschöpfung und Unwohlsein.
  • Alaninaminotransferase erhöht, Gamma-Glutamyltransferase erhöht und abnormale Leberfunktionswerte unter Paracetamol.
  • Kreatinin und Harnstoff im Blut erhöht.
  • Aspartataminotransferase erhöht, alkalische Phosphatase im Blut erhöht, Kreatinphosphokinase im Blut erhöht und Thrombozytenzahl erhöht.
  • Erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut.
  • Verkehrshinweis!

Patienten sollen Nebenwirkungen ihrem Arzt oder Apotheker melden.

  • Paracetamol-, Ibuprofen-, Acetylsalicylsäure- und Salicylat‑haltige Arzneimittel oder andere entzündungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Antirheumatika).
  • Chloramphenicol, Cholestyramin, Wirkstoffe, die die Magenentleerung beschleunigen wie zum Beispiel Metoclopramid und Domperidon.
  • Wirkstoffe, die die Magenentleerung verzögern.
  • Andere potenziell hepatotoxische Arzneimittel oder mikrosomale Leberenzyme induzierende Wirkstoffe, wie zum Beispiel Alkohol und Antikonvulsiva.
  • Probenecid.
  • Isoniazid.
  • Zidovudin und Cotrimoxazol.
  • Warfarin und andere Cumarine.
  • Flucloxacillin.
  • Andere nichtsteroidale Antirheumatika, einschließlich selektive Cyclooxygenase‑2‑Inhibitoren.
  • Antikoagulanzien.
  • Antihypertensiva (Angiotensin‑Converting‑Enzyme‑Hemmer, Betablocker und Angiotensin‑II‑Antagonisten) und Diuretika.
  • Thrombozytenaggregationshemmer und selektive Serotonin‑Wiederaufnahmehemmer (Selective Serotonin Reuptake Inhibitors).
  • Acetylsalicylsäure.
  • Herzglykoside.
  • Ciclosporin.
  • Kortikosteroide.
  • Lithium, Phenytoin, Methotrexat, Mifepriston.
  • Chinolon‑Antibiotika, Tacrolimus, Zidovudin, Aminoglykoside, Probenecid und Sulfinpyrazon, Sulfonylharnstoffe, Cytochrom‑P450‑Isoenzym‑2C9‑Inhibitoren.
  • Pflanzenextrakte.

  • Synofen darf nicht von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren eingenommen werden.

    Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Synofen einnehmen, wenn Sie

  • älter sind,
  • Asthma haben oder an Asthma gelitten haben,
  • Nieren, Herz, Leber- oder Darmprobleme, eine Leberentzündung (Hepatitis) oder Probleme beim Wasserlassen haben,
  • gleichzeitig mit Arzneimitteln behandelt werden, die die Leberfunktion beeinflussen,
  • einen Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel haben,
  • eine hämolytische Anämie (Blutarmut durch Zerfall der roten Blutkörperchen) haben,
  • unter einem Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit; familiäre nicht-hämolytische Gelbsucht) leiden,
  • chronisch unterernährt sind (niedrige Reserven von Glutathion in der Leber),
  • eine Infektion haben (siehe unten unter „Infektionen“),
  • Sie dehydriert sind oder Durchfall haben,
  • kürzlich einen größeren chirurgischen Eingriff hatten,
  • auf andere Stoffe allergisch sind,
  • systemischen Lupus erythematodes (SLE) 
  • eine das Bindegewebe betreffende Erkrankung des Immunsystems, die zu Gelenkschmerzen, Hautveränderungen und Störungen anderer Organe führt – oder eine andere Bindegewebserkrankung (Mischkollagenose) haben,
  • Sodbrennen, Verdauungsstörungen, Magengeschwüre oder andere Magenprobleme haben,
  • Magen-Darm-Störungen oder eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (z. B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) haben,
  • zu Blutungen neigen oder andere Blutprobleme haben,
  • unter Schwellungen an den Knöcheln oder Füßen leiden,
  • eine ererbte genetische oder eine erworbene Störung bestimmter Enzyme haben, diesich entweder als neurologische Komplikationen oder als Hautproblem  oder gelegentlich in Form von beidem äußert (Porphyrie), unter Heuschnupfen, Nasenpolypen oder einer chronisch obstruktiven Atemwegserkrankung leiden, weil ein erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen bestehen kann,
  • in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft sind oder stillen,
  • eine Schwangerschaft planen,
  • eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina pectoris (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke „TIA“) hatten,
  • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben, oder Herzerkrankungen der Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher bzw. Raucherin sind

Erwachsene: 1 Tablette ist bis zu dreimal täglich mit Wasser einzunehmen. Zwischen den einzelnen Dosen sollte ein zeitlicher Abstand von mindestens sechs Stunden liegen. Die Maximaldosis in einem Zeitraum von 24 Stunden beträgt 6 Tabletten (3.000 mg Paracetamol, 1.200 mg Ibuprofen).

Hersteller:

Ratiopharm GmbH

Graf-Arco-Str. 3

D-89079 Ulm

Website: https://www.ratiopharm.de/

E-Mail: info[at]ratiopharm.de

0049 (0) 731 402-02

0049 (0) 731 402-7832

letzte Aktualisierung am  13.05.2026 - 16:21 Uhr