WICK AngiMed Mentholgeschmack 2 mg/ml + 0,5 mg/ml Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung
Halsschmerzen

WICK AngiMed Mentholgeschmack 2 mg/ml + 0,5 mg/ml Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung

Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung
30 ml
PZN: 18447983

WICK AngiMed Mentholgeschmack ist ein Arzneimittel für den Hals zur Behandlung der Symptome von Halsschmerzen bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 6 Jahren. Es kombiniert Chlorhexidin als Antiseptikum mit Lidocain als schmerzstillendem Lokalanästhetikum. Das Spray wird direkt in der Mundhöhle angewendet. Wenn sich die Beschwerden nach 3 Tagen nicht bessern oder verschlechtern, ist ärztlicher Rat einzuholen.


Wirkstoff:

Chlorhexidinbis(ᴅ-gluconat) und Lidocainhydrochlorid-Monohydrat


Zusammensetzung:

Ein ml Lösung enthält 2 mg Chlorhexidinbis(ᴅ-gluconat) (entsprechend 1,15 mg Chlorhexidin) und 0,5 mg Lidocainhydrochlorid-Monohydrat (entsprechend 0,41 mg Lidocain). Jeder Sprühstoß (85 Mikroliter) enthält:

  • 0,17 mg Chlorhexidinbis(ᴅ-gluconat)
  • 0,04 mg Lidocainhydrochlorid-Monohydrat

Bestandteile:

Levomenthol, Cineol, Glycerol (E 422), Saccharin-Natrium (Ph.Eur.) (E 954), Citronensäure-Monohydrat (E 330), Ethanol 96 % und gereinigtes Wasser.


Rechtlicher Hinweis:

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Warnhinweise:

Enthält Ethanol: 140 mg pro Dosis von 5 Sprühstößen bzw. 84 mg pro Dosis von 3 Sprühstößen. Enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis und ist damit nahezu natriumfrei. Levomenthol und Cineol können Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Atemnot auslösen. Nicht über 25 °C lagern; nach Anbruch 3 Monate haltbar. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.


Zur Behandlung der Symptome von Halsschmerzen bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 6 Jahren.

Zur Anwendung in der Mundhöhle. Vor Gebrauch das Sprühröhrchen nach oben drehen, sodass es rechtwinklig zur Flasche steht. Den Mund weit öffnen, das Sprühröhrchen auf den Rachen richten und den Sprühkopf drücken. Während des Sprühens den Atem anhalten. Bei der ersten Anwendung die Pumpe in der Regel 6–7-mal betätigen, bis nur noch Flüssigkeit austritt; dies kann auch nach längerer Nichtanwendung erforderlich sein. Eine Flasche darf nur von einer Person verwendet werden.

Nicht länger als an 3 aufeinanderfolgenden Tagen anwenden. Wenn sich die Beschwerden nicht bessern, verschlechtern oder hohes Fieber auftritt, ärztlichen Rat einholen.

Nicht weniger als 30 Minuten vor oder während des Essens oder Trinkens anwenden, da die Betäubung von Rachen und Zunge das Risiko des Verschluckens und lokaler Verbrennungen durch heiße Speisen oder Getränke erhöht. Nach dem Zähneputzen mindestens 30 Minuten bis zur Anwendung warten. Bei einer Überdosierung, insbesondere bei mehr als einer Flasche pro Tag, können unter anderem Schluckbeschwerden sowie schwerwiegende Beschwerden auftreten. In diesem Fall unverzüglich einen Arzt oder Apotheker kontaktieren.

WICK AngiMed Mentholgeschmack darf nicht angewendet werden:

  • bei Allergie gegen Chlorhexidin, Lidocain, andere Lidocain-ähnliche Lokalanästhetika oder einen der sonstigen Bestandteile
  • bei Kindern unter 6 Jahren
  • bei Alkoholabhängigkeit

Wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft vermuten oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Falls notwendig, kann eine Anwendung während der Schwangerschaft in Betracht gezogen werden.

Wenn Sie stillen, fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Falls notwendig, kann eine Anwendung während der Stillzeit in Betracht gezogen werden.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei schweren allergischen Reaktionen oder einer sich über den ganzen Körper ausbreitenden Nesselsucht die Anwendung beenden und sofort ärztliche Hilfe bzw. die nächste Notaufnahme aufsuchen.

Weitere mögliche Nebenwirkungen:

  • Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und allergische Hautreaktionen
  • Selten: örtlich begrenzter juckender Hautausschlag nach Kontakt mit dem Arzneimittel
  • Nicht bekannt: unter anderem Methämoglobinämie, Haut- oder Zahnreaktionen, Angst, Unruhe, Euphorie, neurologische Beschwerden, Seh- und Hörstörungen, Atemprobleme, Schluckprobleme, Aphten, Hautablösung im Mund, Speicheldrüsenschwellung, Muskelzucken oder Tremor, Asthenie, vorübergehende Geschmacksstörungen sowie brennende, kalte oder heiße Empfindungen im Mund

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Nebenwirkungen können auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, gemeldet werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker über alle Arzneimittel, die Sie anwenden, kürzlich angewendet haben oder anzuwenden beabsichtigen. Wegen des enthaltenen Lidocains ist insbesondere auf folgende Arzneimittel hinzuweisen:

  • neuromuskuläre Inhibitoren
  • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Hydantoine)
  • Epinephrin
  • starke Schmerzmittel (Opiate)
  • Betablocker
  • Cimetidin
  • Mexiletin und andere Antiarrhythmika

Vor der Anwendung mit einem Arzt oder Apotheker sprechen:

  • bei kongestiver Herzinsuffizienz
  • bei eingeschränkter Leberfunktion
  • bei Einnahme von Arzneimitteln gegen Herzrhythmusstörungen
  • bei früheren schweren allergischen Reaktionen
  • bei beschädigter Schleimhaut im Rachen
  • Kontakt mit Augen und Ohren vermeiden; bei Augenkontakt mindestens 15 Minuten bei geöffneten Lidern mit sauberem Wasser spülen

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren: 3–5 Sprühstöße pro Anwendung, 6- bis 10-mal täglich; höchstens 5 Sprühstöße pro Einzeldosis und 50 Sprühstöße pro Tag.
Kinder von 6 bis 12 Jahren: 2–3 Sprühstöße pro Anwendung, 3- bis 5-mal täglich; höchstens 3 Sprühstöße pro Einzeldosis und 15 Sprühstöße pro Tag.
Zwischen zwei Anwendungen müssen mindestens 4 Stunden liegen. Nicht bei Kindern unter 6 Jahren anwenden.

Häufig: Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. Nicht bekannt: Schluckprobleme und Aphten.

Häufig: allergische Hautreaktionen. Selten: örtlich begrenzter juckender Hautausschlag nach Kontakt. Nicht bekannt: Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht oder andere Reaktionen auf der Haut oder den Zähnen.

Bei eingeschränkter Leberfunktion vor der Anwendung mit einem Arzt oder Apotheker sprechen. Besondere Angaben für Personen mit Nierenerkrankungen sind in der Gebrauchsinformation nicht enthalten.

Selten können schwere allergische Reaktionen auftreten; sehr selten kann eine sich über den ganzen Körper ausbreitende Nesselsucht auftreten. In diesen Fällen die Anwendung beenden und sofort ärztliche Hilfe suchen.

Nicht bekannt: Asthma, Atemprobleme, schnelles und flaches Atmen mit Schwindel und bläulicher Haut sowie Atemstillstand. Levomenthol und Cineol können bei sensibilisierten Personen Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Atemnot auslösen.

Hersteller:

Zulassungsinhaber

WICK Pharma  Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH

Sulzbacher Str. 40

65824 Schwalbach am Taunus Deutschland

Tel. 0800 588 92 02

letzte Aktualisierung am  28.10.2026 - 12:04 Uhr