Etwas gegen Schmerzen - von der Apothekenmarke, der Sie vertrauen!

Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg

Packshot der LINDA Eigenmarke Ibuprofen 400 mg Filmtabletten

 

Ihre LINDA Apotheke ist mehr als ein Ort, an dem Sie Arzneimittel erhalten. Sie ist Ihre persönliche Anlaufstelle für individuelle Gesundheitsberatung – nah, kompetent und verlässlich.

 

Diese Nähe gibt es jetzt auch für Ihre Hausapotheke: Mit Ibuprofen LINDA Apotheken 400 mg erhalten Sie ein bewährtes Schmerz- und Fiebermittel unter der starken Marke LINDA Apotheken.

 

Ibuprofen LINDA Apotheken 400 mg eignet sich zur kurzzeitigen Anwendung bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber.

 

Fragen Sie jetzt in Ihrer LINDA Apotheke nach Ibuprofen LINDA Apotheken 400 mg. Unsere kompetenten Apothekenteams beraten Sie persönlich zur richtigen Einnahme, Dosierung, Verträglichkeit, möglichen Wechselwirkungen und weiteren Fragen rund um Ihre Gesundheit.

 

Ibuprofen von der Apothekenmarke, der Sie vertrauen.

 

Pflichttext:

Ibuprofen LINDA Apotheken 400 mg Filmtabletten
• Wirkstoff: Ibuprofen
• Anwendungsgebiete: Fieber, leichte bis mäßig starke Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen oder Regelschmerzen.

Für Kinder ab 20 kg      Körpergewicht (6 Jahre und älter), Jugendliche und Erwachsene.
• Warnhinweis: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
• Apothekenpflichtig
• PXG Pharma GmbH, Pfingstweidstr. 10-12, 68199 Mannheim
• Stand: 09/2025


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

 

Produktinformationen:

Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten können angewendet werden zu kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von

  • Leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen
  • Fieber

Wirkstoff:

Ibuprofen 400 mg


Zusammensetzung:

1 Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen


Bestandteile:

Mikrokristalline Cellulose(102), hoch disperses Siliciumoxid, modifizierte Stärke (1500), Croscarmellose-Natrium, Natriumstärkeglycolat, Stearinsäure, Magnesiumstearat, OpadryII85G68918 Weiß

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1mmol (23mg) Natrium pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“


Rechtlicher Hinweis:

„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.“


Zur Anwendung bei Kindern ab 20 kg Körpergewicht (6 Jahre und älter), Jugendlichen und Erwachsenen.

 


Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Die bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte für die kürzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern.

 

 Die empfohlene Dosis beträgt:

 

Körpergewicht (Alter)

Einzeldosis

max. Tagesdosis

20kg-29kg

(Kinder 6-9Jahre)

½ Filmtablette

(entsprechend 200mg Ibuprofen)

1 1/2 Filmtabletten

(entsprechend 600mg Ibuprofen)

30kg-39kg

(Kinder 10-12 Jahre)

½ Filmtablette

(entsprechend 200mg Ibuprofen)

2 Filmtabletten

(entsprechend 800mg Ibuprofen

> 40Kg

(Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

½-1 Filmtablette

(entsprechend 200-400mg Ibuprofen)

3 Filmtabletten

(entsprechend 1200mg Ibuprofen)

 

Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten zu stark oder zu schwach ist.

Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) während oder nach einer Mahlzeit ein.

Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, Ibuprofen LINDA Apotheken 400 mg Filmtabletten  während der Mahlzeiten einzunehmen.

Die Filmtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Ibuprofen LINDA Apotheken 400 mg Filmtabletten zu stark oder zu schwach ist.

Nehmen Sie Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage bei Fieber und nicht länger als 4 Tage bei Schmerzen ein.

Wie bei jedem Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die Häufigkeitsangaben, die über sehr sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1200mg Ibuprofen für orale Darreichungsformen. (= 3 Filmtabletten Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten).

Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegend dosisabhängig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.

Die am häufigsten beobachtetet Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulcera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, Entzündungen der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung (ulcerative Stomatitis), Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn. Weniger häufig wurde Magenschleimhautentzündung beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.

Von Ödemen, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurde im Zusammenhang mit einer NSAR-Behandlung berichtet.

Arzneimittel wie Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfall verbunden.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen könne

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken sowie Asthmaanfällen (ggf. Blutdruckabfall)
  • Sehstörungen
  • Anzeichen von Magen-Darm-Blutungen wie Starke Schmerzen im Oberbauch, Blut im Stuhl und /oder Schwarzfärbung des Stuhl (Teerstuhl), Bluterbrechen oder Erbrochenes das aussieht wie Kaffeesatz
  • Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit
  • Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwür (peptische Ulzera), unter Umständen mit Blutung und Durchbruch, Mundschleimhautentzündung mit Geschwürbildung (ulcerative Stomatitis), Verstärkung einer Colitis oder eines Morbus Cron, Magenschleimhautentzündung (Gastritis)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörverlust

Sehr seltene (kann  bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzündungshemmender Arzneimittel (nichtsteroidaler Antiphlogistika) ist eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden. Wenn während der Anwendung von Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten Anzeichen einer Infektion (z.B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerzen, Fieber) neu auftrete oder sich verschlimmern, sollten daher unverzüglich der Arzt zu Rate gezogen werden
  • Unter der Anwendung von Ibuprofen wurde die Symptomatik einer nicht auf einer Infektion beruhenden Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinsstörungen beobachtet. Ein erhöhtes Risiko scheint für Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunerkrankungen (Systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenose) leiden.
  • Störungen der Blutbildung ( Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose).Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung sollte unterbleiben.
  • Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen. Sie können sich äußern als: Gesichtsödem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohlichen Schock. Dies kann selbst bei der ersten Anwendung diese Arzneimittels vorkommen
  • Rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken auf dem Rumpf, oft mit Blasenbildung in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Vor diesen schweren Hautausschlägen können Fieber oder grippeähnliche Symptome auftreten (exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).
  • Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (Ödem), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion; nephrotisches Syndrom (Wasseransammlungen im Körper (Ödem) und starke Eiweißausscheidung im Harn); entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die mit einer akuten Nierenfunktionsstörung einhergehen kann. Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im Körper (Ödem) sowie allgemeines Unwohlsein können Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein.
  • Psychotische Reaktionen, Depression
  • Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt
  • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
  • Entzündungen der Speiseröhre (Ösophagitis) und der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
  • Leberfunktionsstörungen, Leberschäden, insbesondere bei der Langzeittherapie, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis). Bei länger dauernder Gabe sollten die Leberwerte regelmäßig kontrolliert werden.
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Nierengewebsschädigung (Papillennekrosen), erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut
  • Ausbildung von membranartigen Verengungen in Dünn -und Dickdarm (intestinale, diaphragmaartige Strukturen).

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage verfügbarer Daten nicht abschätzbar)

  • Schmerzen im Brustkorb, die ein Anzeichen für eine möglicherweise schwere allergische Reaktion sein können, die Kounis-Syndrom genannt wird
  • Großflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur, vergrößerte Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (eine Form der weißen Blutkörperchen) (DRESS-Syndrom)
  • Roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag und Knoten unter der Haut und Blasen, die sich in erster Linie auf den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen Extremitäten befinden, begleitet von Fieber. Die Symptome treten in der Regel zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose)
  • Die Haut wird lichtempfindlicher

In Ausnahmefällen kann es zu einem auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion) kommen.

 

Wird während der Anwendung von Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu beachrichtigen. Nehmen Sie Ibuprofen nicht ein, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden, da dies Ihr ungeborenes Kind schädigen oder Probleme bei der Geburt verursachen könnte. Es kann Nieren - und Herzprobleme bei Ihrem ungeborenen Kind verursachen. Es kann Ihre Blutungsneigung und die Ihres Kindes beeinflussen und dazu führen, dass der Geburtsvorgang später einsetzt oder länger andauert als erwartet. Sie sollten Ibuprofen während der ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und vom Arzt empfohlen wird. Wenn Sie während dieses Zeitraums behandelt werden müssen oder während Sie versuchen schwanger zu werden, sollte die Dosierung so niedrig wie möglich und über einen so kurzen Zeitraum wie möglich erfolgen.

Wenn Sie Ibuprofen ab der 20. Schwangerschaftswoche für mehr als ein paar Tage einnehmen, kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verringerten Menge des Fruchtwassers, welches Ihr Kind umgibt, führen kann (Oligohydramnion) oder es kann zu Verengungen eines Blutgefäßes (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes kommen. Wenn Sie länger als ein paar Tage behandelt werden müssen, kann Ihr Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen.

Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Einnahme der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.

Wie bei jedem Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die Häufigkeitsangaben, die über sehr sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1200mg Ibuprofen für orale Darreichungsformen. (= 3 Filmtabletten Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten).

Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegend dosisabhängig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.

Die am häufigsten beobachtetet Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulcera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, Entzündungen der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung (ulcerative Stomatitis), Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn. Weniger häufig wurde Magenschleimhautentzündung beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.

Von Ödemen, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurde im Zusammenhang mit einer NSAR-Behandlung berichtet.

Arzneimittel wie Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfall verbunden.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen könne

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken sowie Asthmaanfällen (ggf. Blutdruckabfall)
  • Sehstörungen
  • Anzeichen von Magen-Darm-Blutungen wie Starke Schmerzen im Oberbauch, Blut im Stuhl und /oder Schwarzfärbung des Stuhl (Teerstuhl), Bluterbrechen oder Erbrochenes das aussieht wie Kaffeesatz
  • Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit
  • Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwür (peptische Ulzera), unter Umständen mit Blutung und Durchbruch, Mundschleimhautentzündung mit Geschwürbildung (ulcerative Stomatitis), Verstärkung einer Colitis oder eines Morbus Cron, Magenschleimhautentzündung (Gastritis)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörverlust

Sehr seltene (kann  bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzündungshemmender Arzneimittel (nichtsteroidaler Antiphlogistika) ist eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden. Wenn während der Anwendung von Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten Anzeichen einer Infektion (z.B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerzen, Fieber) neu auftrete oder sich verschlimmern, sollten daher unverzüglich der Arzt zu Rate gezogen werden
  • Unter der Anwendung von Ibuprofen wurde die Symptomatik einer nicht auf einer Infektion beruhenden Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinsstörungen beobachtet. Ein erhöhtes Risiko scheint für Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunerkrankungen (Systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenose) leiden.
  • Störungen der Blutbildung ( Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose).Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung sollte unterbleiben.
  • Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen. Sie können sich äußern als: Gesichtsödem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohlichen Schock. Dies kann selbst bei der ersten Anwendung diese Arzneimittels vorkommen
  • Rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken auf dem Rumpf, oft mit Blasenbildung in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Vor diesen schweren Hautausschlägen können Fieber oder grippeähnliche Symptome auftreten (exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).
  • Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (Ödem), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion; nephrotisches Syndrom (Wasseransammlungen im Körper (Ödem) und starke Eiweißausscheidung im Harn); entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die mit einer akuten Nierenfunktionsstörung einhergehen kann. Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im Körper (Ödem) sowie allgemeines Unwohlsein können Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein.
  • Psychotische Reaktionen, Depression
  • Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt
  • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
  • Entzündungen der Speiseröhre (Ösophagitis) und der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
  • Leberfunktionsstörungen, Leberschäden, insbesondere bei der Langzeittherapie, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis). Bei länger dauernder Gabe sollten die Leberwerte regelmäßig kontrolliert werden.
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Nierengewebsschädigung (Papillennekrosen), erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut
  • Ausbildung von membranartigen Verengungen in Dünn -und Dickdarm (intestinale, diaphragmaartige Strukturen).

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage verfügbarer Daten nicht abschätzbar)

  • Schmerzen im Brustkorb, die ein Anzeichen für eine möglicherweise schwere allergische Reaktion sein können, die Kounis-Syndrom genannt wird
  • Großflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur, vergrößerte Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (eine Form der weißen Blutkörperchen) (DRESS-Syndrom)
  • Roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag und Knoten unter der Haut und Blasen, die sich in erster Linie auf den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen Extremitäten befinden, begleitet von Fieber. Die Symptome treten in der Regel zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose)
  • Die Haut wird lichtempfindlicher

In Ausnahmefällen kann es zu einem auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion) kommen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt.Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3

53175 Bonn

Webseite: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten können andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden:

  • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d.h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung verhindern, z.B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin)
  • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z.B. Captopril, Betablocker wie z.B. Atenolo-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptantagonisten wie z.B. Losartan)
  • Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft)
  • Phentoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen)
  • Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen)
  • Entwässernde und blutdrucksenkende Arzneimittel (Diuretika und Antihypertensiva)
  • andere NSAR: z.B. Acetylsalicylsäure, Naproxen
  • Glucocorticoide
  • Bestimmte Antidepressiva: (selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer/SSR9
  • Methotrexat
  • Ciclosporin (Arzneimittel zur Verhinderung von Transplantatabstoßungen und zur Rheumabehandlung)
  • Probenecid oder Sulfinpyrazon (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht)
  • Sulfonylharnstoff (Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckerspiegels)
  • Tacrolimus (Arzneimittel zur Verhinderung von Transplantatabstoßungen)
  • Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen)
  • Chinolon-Antibiotika
  • CYP2C9-Inhibititoren ( z.B. Voriconazol und Fluconazol)

Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten und Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft), Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen) oder Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöhen. Eine Kontrolle der Serum-Lithium-Spiegel, der Serum-Digoxin- und der Serum-Phenytoin-Spiegel ist bei bestimmungsgemäßer Anwendung (maximal über 3 Tage bei Kindern und Jugendlichen und 4 Tagen bei Erwachsenen) in der Regel nicht erforderlich.

Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten können die Wirkung von entwässernden und blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Diuretika und Antihypertensiva) abschwächen.

Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten können die Wirkung von ACE-Hemmern (Mittel zur Behandlung von Herzschwäche und Bluthochdruck) abschwächen. Bei gleichzeitiger Anwendung kann weiterhin das Risiko für das Auftreten einer Nierenfunktionsstörung erhöht sein.

Die gleichzeitige Gabe von Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten und kaliumsparenden Entwässerungsmitteln (bestimmte Diuretika) kann zu einer Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut führen.

Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten mit anderen entzündungs- und schmerzhemmenden Mitteln aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika oder mit Glukokortikoiden erhöht das Risiko für Magen -Darm -Geschwüre oder Blutungen.

Thrombozytenaggregationshemmer und bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/SSRI) können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen.

     Die Gabe von Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg  Filmtabletten innerhalb von 24

     Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat kann zu einer erhöhten Konzentration von  

     Methotrexat und einer Zunahme seiner unerwünschten Wirkungen führen.

     Das Risiko einer nierenschädigenden Wirkung durch Ciclosporin (Mittel, das zur

     Verhinderung von Transplantatabstoßungen, aber auch in der Rheumabehandlung

     eingesetzt wird) wird durch die gleichzeitige Gabe bestimmter nichtsteroidaler  

     Antiphlogistika erhöht. Dieser Effekt kann auch für eine Kombination von Ciclosporin mit

     Ibuprofen nicht ausgeschlossen werden.

 

Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht) enthalten, können die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern. Dadurch kann es zu einer Anreicherung von Ibuprofen im Körper mit Verstärkung seiner unerwünschten Wirkungen kommen.

NSAR können möglicherweise die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarin verstärken. Bei gleichzeitiger Behandlung wird eine Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.

Klinische Untersuchungen haben Wechselwirkungen zwischen NSAR und Sulfonylharnstoffen (Mittel zur Senkung des Blutzuckers) gezeigt. Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten und Sulfonylharnstoffen wird vorsichtshalber eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.

Tacrolimus: Das Risiko einer Nierenschädigung ist erhöht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.

Zidovudin: Es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) und Hämatome bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten („Blutern“), die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofen einnehmen.

Chinolon-Antibiotika: Patienten, die NSAR und Chinolone einnehmen, können ein erhöhtes Risiko zur Krampfneigung aufweisen.

Die gleichzeitige Anwendung von CYP2C9-Inhibitoren (z. B. Voriconazol und Fluconazol)und Ibuprofen kann die Exposition gegenüber Ibuprofen erhöhen. Eine Reduktion der Ibuprofendosis sollte in Betracht gezogen werden wenn gleichzeitig potente CYP2C9 Hemmer angewendet werden.

 

Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg dürfen nicht eingenommen werden

  • Wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen sonstigen Bestandteil dieses Arzneimittels sind
  • Wenn Sie in der Vergangenheit mit Bronchospasmus, Asthmaanfällen, Nasenschleimhauschwellungen, Hautreaktionen oder plötzlichen Schwelllungen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern reagiert haben
  • Bei ungeklärter Blutbildungsstörung
  • Bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptische Ulzera) oder Blutungen(mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen)
  • Bei Magen-Darm-Blutungen oder Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR)
  • Bei Hirnblutungen (zerebrovaskuläre Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen
  • Bei schweren Leber - oder Nierenfunktionsstörungen
  • Bei Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Bei schwerer Dehydration (verursacht z.B. durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichender Flüssigkeitsaufnahme)
  • Im letzten Drittel der Schwangerschaft
  • Bei Kindern unter 20kg (6 Jahren) das diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist

Sicherheit im Magen-Darm-Trakt

Eine gleichzeitige Einnahme von Ibuprofen LINDA Apotheken Filmtabletten mit anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern, einschließlich sogenannter COX-2-Hemmer (Cyclooxygenase-2-Hemmer), sollte vermieden werden.

Ältere Patienten:

Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen-Darm-Bereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.

Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen):

Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen), auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.

Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut schützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.

Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere in höherem Alter, sollten Sie jegliche ungewöhnlichen Symptomen im Bauchraum, (vor allem bei Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden.

Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.

Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mit Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzubrechen.

NSAR sollte bei Patienten mit gastrointestinalen Erkrankungen in der Vorgeschichte (Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.

 

  • oder wenn Sie Raucher sind.

Hautreaktionen

Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibuprofen wurde über schwerwiegende Hautreaktionen, einschließlich exfoliative Dermatitis, Erytheme multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelreaktionen mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DESS) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), berichtet. Wenden Sie Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten nicht weiter an und begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung, wenn Sie eines der Symptome dieser schweren Hautreaktionen bemerken.

Während einer Windpockeninfektion (Varizelleninfektion) sollte eine Einnahme von Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten vermieden werden.

Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten können Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es möglich, dass sich durch Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten eine angemessene Behandlung der Infektion verzögert, was zu einem erhöhten Risiko für Komplikationen führen kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel während einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt.

Sonstige Hinweise

Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten sollten nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses eingenommen werden

  • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z.B. akute intermittierende Porphyrie)
  • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen ( systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose)

Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:

  • bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion.
  • bei einem Wassermangel des Körpers (Dehydratation).
  • direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen.
  • bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), Nasenpolypen, chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen

Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme von Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten muss die Therapie abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.

Ibuprofen kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.

Bei längerer Anwendung von Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.

Bei Einnahme von Ibuprofen LINDA Apotheken 400mg Filmtabletten vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.

Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an häufigen oder täglichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelmäßig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.

Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

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letzte Aktualisierung am  20.07.2026 - 14:19 Uhr