Gastrobin® protect 20 mg Hartkapseln
Sodbrennen

Gastrobin® protect 20 mg Hartkapseln

Hartkapsel
7 Stück
PZN: 00850514

Gastrobin® protect: Bis zu 3-mal schnellere Wirkstoffaufnahme# und langanhaltender Schutz bei Sodbrennen

Gastrobin® Protect wird in einer schnell freisetzenden Kapsel, die keinen magensaft-resistenten Überzug besitzt, eingenommen. Dadurch wird der Wirkstoff Omeprazol direkt im Magen freigesetzt und schnell im Dünndarm ins Blut aufgenommen. Der maximale Wirkstoffspiegel im Blut wird so bereits nach ca. 30 Minuten erreicht.# Gastrobin® protect lindert die Säureproduktion im Magen bis zu 24 Stunden.

#Die Dauer bis zur Wirkstoffaufnahme entspricht nicht der Dauer bis zur Wirkung


Wirkstoff:

Omeprazol


Zusammensetzung:

Jede Hartkapsel enthält 20 mg Omeprazol.


Bestandteile:

Kapselinhalt: Natriumhydrogencarbonat (E 500ii), Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Natriumstearylfumarat (Ph. Eur.) (E 485)

Kapselhülle (Oberteil):
Gelatine (E 441), Eisen(III)-oxid (E 172), Titandioxid (E 171)

Kapselhülle (Unterteil): Gelatine (E 441), Titandioxid (E 171)


Rechtlicher Hinweis:

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt, Ihre Ärztin, oder in Ihrer Apotheke


Warnhinweise:

Enthält Natrium. Packungsbeilage beachten.


Dieses Medikament wird bei Erwachsenen zur kurzfristigen Behandlung von Refluxsymptomen (z. B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) eingesetzt.

Gastrobin protect sollte auf nüchternen Magen, mindestens 30 Minuten vor dem Essen und mindestens 2 Stunden nach der letzten Mahlzeit eingenommen werden. Die Kapsel sollte unzerkaut mit einem halben Glas Wasser geschluckt werden und darf nicht zerkaut oder geöffnet werden, um die volle Wirkung des Arzneimittels zu erzielen.

Bis zu 14 Tagen. Es kann notwendig sein, die Kapseln an 2 – 3 aufeinanderfolgenden Tagen einzunehmen, um eine Verbesserung der Symptome zu erreichen. Bei der Mehrzahl der Patienten tritt innerhalb von 7 Tagen eine vollständige Linderung des Sodbrennens ein. Sobald eine vollständige Linderung der Symptome eingetreten ist, sollte die Behandlung abgesetzt werden.

Besondere Bevölkerungsgruppen

Beeinträchtigung der Nierenfunktion

Eine Dosisanpassung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist nicht erforderlich.

Hepatische Beeinträchtigung

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollten vor der Einnahme von Omeprazol ärztlich beraten werden.

Ältere Menschen

Eine Dosisanpassung ist bei älteren Menschen nicht erforderlich.

Kinder und Jugendliche

Gastrobin protect ist nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angezeigt.

Allergie gegen Omeprazol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels; Allergie auf Arzneimittel, die andere Protonenpumpenhemmer enthalten (wie Pantoprazol, Lansoprazol, Rabeprazol, Esomeprazol); Einnahme eines Arzneimittels, das Nelfinavir (zur Behandlung von HIV-Infektionen) enthält.

Omeprazol kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Omeprazol wird in die Muttermilch ausgeschieden, hat aber bei therapeutischen Dosen wahrscheinlich keinen Einfluss auf das Kind.

Häufig: Kopfschmerzen; Auswirkungen auf den Magen oder Darm: Durchfall, Magenschmerzen, Verstopfung, Blähungen; Übelkeit oder Erbrechen; Gutartige Polypen im Magen.

Gelegentlich: Anschwellen der Füße und Knöchel; Schlafstörungen (Schlaflosigkeit); Schwindel, kribbelnde Gefühle wie "Ameisenlaufen", Schläfrigkeit; Schwindelgefühl (Vertigo); Veränderungen der Ergebnisse bei Bluttests, die die Funktion der Leber überprüfen; Hautausschlag, quaddelartiger Ausschlag (Nesselsucht) und juckende Haut; Allgemeines Unwohlsein und Antriebsarmut;

Selten: Plötzlich auftretende pfeifende Atmung, Anschwellen der Lippen, der Zunge und des Rachens oder des Körpers, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden (schwere allergische Reaktion); Großflächiger Hautausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom oder Drogenüberempfindlichkeitssyndrom); Ein roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Beulen unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber. Die Symptome treten gewöhnlich zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose); Gelbe Haut, dunkel gefärbter Urin und Müdigkeit können Symptome von Leberproblemen sein; Blutprobleme wie eine verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen oder Blutplättchen. Dies kann zu Schwäche, Blutergüssen oder einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Infektionen führen; Niedriger Natriumspiegel im Blut. Dies kann zu Schwäche, Übelkeit (Erbrechen) und Krämpfen führen; Unruhe, Verwirrtheit oder Niedergeschlagenheit; Geschmacksveränderungen; Sehstörungen wie verschwommenes Sehen; Plötzlich auftretende pfeifende Atmung oder Kurzatmigkeit (Bronchospasmus); Trockener Mund; Eine Entzündung der Innenseite des Mundes; Eine Infektion namens "Soor", die den Darm befallen kann und durch einen Pilz verursacht wird; Haarausfall (Alopezie); Hautausschlag bei Sonnenbestrahlung; Gelenkschmerzen (Arthralgie) oder Muskelschmerzen (Myalgie); Schwere Nierenprobleme (interstitielle Nephritis); Vermehrtes Schwitzen.

Sehr selten: Rötung der Haut mit Blasenbildung oder Ablösen der Haut. Es kann auch zu schweren Blasenbildungen und Blutungen an Lippen, Augen, Mund, Nase und Geschlechtsteilen kommen. Dies könnte ein "Stevens-Johnson-Syndrom" oder eine "toxische epidermale Nekrolyse" sein; Veränderungen des Blutbildes einschließlich Agranulozytose (Mangel an weißen Blutkörperchen); Aggressivität; Sehen, Fühlen oder Hören von Dingen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen); Schwere Leberprobleme, die zu Leberversagen und Entzündungen des Gehirns führen; Erythema multiforme; Muskelschwäche; Vergrößerte Brust bei Männern.

Nicht bekannt: Entzündungen im Darm (die zu Durchfall führen); Hypomagnesiämie (Magnesiummangel im Blut); Ausschlag, möglicherweise mit Schmerzen in den Gelenken.

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

Wirkungen von Omeprazol auf die Pharmakokinetik anderer Wirkstoffe

Wirkstoffe mit pH-abhängiger Absorption
Die während der Behandlung mit Omeprazol verminderte intragastrische Azidität kann die Absorption des Wirkstoffs mit einer Magen-pH-Wert-abhängigen Absorption herauf- oder herabsetzen.

Nelfinavir, Atazanavir
Die Plasmaspiegel von Nelfinavir und Atazanavir sind bei gleichzeitiger Verabreichung mit Omeprazol verringert. Die gleichzeitige Anwendung von Omeprazol und Nelfinavir ist kontraindiziert. Die gleichzeitige Verabreichung von Omeprazol (40 mg einmal täglich) verringerte die mittlere Nelfinavir-Exposition um ca. 40 % und die mittlere Exposition des pharmakologisch aktiven Metaboliten M8 war um ca. 75-90 % reduziert. An dieser Interaktion ist möglicherweise auch eine Hemmung von CYP2C19 beteiligt.

Die gleichzeitige Verabreichung von Omeprazol mit Atazanavir wird nicht empfohlen (siehe Abschnitt 4.4). Die gleichzeitige Verabreichung von Omeprazol (40 mg einmal täglich) und Atazanavir 300 mg/Ritonavir 100 mg führte bei gesunden Probanden zu einer 75%igen Verringerung der Atazanavir-Exposition. Die Erhöhung der Atazanavir-Dosis auf 400 mg konnte die Auswirkungen von Omeprazol auf die Atazanavir-Exposition nicht ausgleichen. Die gleichzeitige Verabreichung von Omeprazol (20 mg einmal täglich) mit Atazanavir 400 mg/Ritonavir 100 mg an gesunde Probanden führte zu einem Rückgang der Atazanavir-Exposition um etwa 30 % im Vergleich zu Atazanavir 300 mg/Ritonavir 100 mg einmal täglich.

Digoxin
Die gleichzeitige Behandlung mit Omeprazol (20 mg täglich) und Digoxin bei gesunden Probanden erhöhte die Bioverfügbarkeit von Digoxin um 10 %. Über Digoxin-Toxizität wurde selten berichtet. Die Anwendung hoher Omeprazol-Dosen sollte bei älteren Patienten jedoch mit Vorsicht erfolgen. Die Digoxin-Spiegel sollten dann verstärkt therapeutisch kontrolliert werden.

Clopidogrel
Ergebnisse von Studien an gesunden Probanden zeigten eine pharmakokinetische (PK)/ pharmakodynamische (PD) Interaktion zwischen Clopidogrel (300 mg Aufsättigungsdosis/75 mg tägliche Erhaltungsdosis) und Omeprazol (80 mg p. o. täglich). Die Bioverfügbarkeit des aktiven Metaboliten von Clopidogrel wurde dabei im Mittel um 46 % und die maximale Hemmung der (ADP-induzierten) Plättchenaggregation im Mittel um 16 % verringert. Widersprüchliche Daten bezüglich der klinischen Bedeutung dieser PK/PD-Interaktion von Omeprazol in Bezug auf schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse sind sowohl bei Beobachtungs- als auch bei klinischen Studien berichtet worden. Sicherheitshalber sollte von einer gleichzeitigen Anwendung von Omeprazol und Clopidogrel abgeraten werden (siehe Abschnitt 4.4).

Andere Wirkstoffe
Die Absorption von Posaconazol, Erlotinib, Ketoconazol und Itraconazol ist signifikant verringert und daher kann die klinische Wirksamkeit beeinträchtigt sein. Die gleichzeitige Anwendung von Posaconazol und Erlotinib sollte vermieden werden.

Wirkstoffe, die durch CYP2C19 metabolisiert werden
Omeprazol ist ein moderater Hemmer von CYP2C19, dem wichtigsten Omeprazol-metabolisierenden Enzym. Daher kann der Metabolismus von gleichzeitig verabreichten Wirkstoffen, die ebenfalls von CYP2C19 metabolisiert werden, verringert und die systemische Exposition gegenüber diesen Substanzen erhöht werden. Beispiele für solche Arzneimittel sind R-Warfarin und andere Vitamin-K-Antagonisten, Cilostazol, Diazepam und Phenytoin.

Cilostazol
Omeprazol, das gesunden Probanden in einer Cross-over-Studie in einer Dosierung von 40 mg verabreicht wurde, erhöhte die Cmax und die AUC für Cilostazol um 18 % bzw. 26 % und für einen seiner aktiven Metaboliten um 29 % bzw. 69 %.

Phenytoin
Es wird empfohlen, die Phenytoin-Plasmakonzentration in den ersten zwei Wochen nach Beginn der Omeprazol-Behandlung zu überwachen. Wenn eine Phenytoin-Dosisanpassung vorgenommen wird, sollte die Überwachung und eine weitere Dosisanpassung nach Beendigung der Omeprazol-Behandlung erfolgen.

Unbekannter Mechanismus
Saquinavir
Die gleichzeitige Verabreichung von Omeprazol mit Saquinavir/Ritonavir führte bei HIV-infizierten Patienten zu erhöhten Plasmaspiegeln von Saquinavir von bis zu etwa 70 % bei guter Verträglichkeit.

Tacrolimus
Es wurde berichtet, dass die gleichzeitige Verabreichung von Omeprazol die Serumspiegel von Tacrolimus erhöht. Eine verstärkte Überwachung der Tacrolimus-Konzentrationen sowie der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance) sollte durchgeführt und die Tacrolimus-Dosierung bei Bedarf angepasst werden.

Methotrexat
Bei gleichzeitiger Verabreichung mit Protonenpumpeninhibitoren ist bei einigen Patienten ein Anstieg der Methotrexatspiegel beobachtet worden. Bei hochdosierter Methotrexat-Verabreichung muss möglicherweise ein vorübergehender Entzug von Omeprazol in Betracht gezogen werden.

Wirkungen anderer Wirkstoffe auf die Pharmakokinetik von Omeprazol
Inhibitoren von CYP2C19 und/oder CYP3A4
Da Omeprazol durch CYP2C19 und CYP3A4 verstoffwechselt wird, können Wirkstoffe, die bekanntermaßen CYP2C19 oder CYP3A4 (wie Clarithromycin und Voriconazol) hemmen, zu erhöhten Omeprazol-Serumspiegeln führen, indem sie die Metabolisierungsrate von Omeprazol verringern. Die gleichzeitige Behandlung mit Voriconazol führte zu mehr als einer Verdoppelung der Omeprazol-Exposition. Da hohe Omeprazol-Dosen gut vertragen wurden, ist eine Anpassung der Omeprazol-Dosis im Allgemeinen nicht erforderlich. Eine Dosisanpassung sollte jedoch bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen und bei einer Langzeitbehandlung in Betracht gezogen werden.

Induktoren von CYP2C19 und/oder CYP3A4
Wirkstoffe, für die bekannt ist, dass sie CYP2C19 oder CYP3A4 oder beides induzieren (wie z. B. Rifampicin und Johanniskraut), können zu verminderten Omeprazol-Serumspiegeln führen, indem sie die Metabolisierungsrate von Omeprazol erhöhen.

Sofern beunruhigende Symptome (z. B. signifikanter unbeabsichtigter Gewichtsverlust, wiederholtes Erbrechen, Schluckstörungen, Bluterbrechen oder Teerstuhl) auftreten und der Verdacht auf ein Magengeschwür besteht oder ein Magengeschwür existiert, sollte eine Malignität ausgeschlossen werden, da die Behandlung Symptome mildern und die Diagnose verzögern kann. Die gleichzeitige Anwendung von Atazanavir und Protonenpumpenhemmern wird nicht empfohlen (siehe Abschnitt 4.5). Wenn die Kombination von Atazanavir mit einem Protonenpumpenhemmer als unvermeidbar beurteilt wird, werden engmaschige, klini sche Kontrollen empfohlen (z. B. der Virusbelastung) in Kombination mit einer Erhöhung der Atazanavir-Dosis auf 400 mg mit 100 mg Ritonavir; 20 mg Omeprazol sollten nicht überschritten werden.

Omeprazol ist ein CYP2C19-Inhibitor. Bei Beginn oder Beendigung einer Behandlung mit Omeprazol sollte das Potenzial für Wechselwirkungen mit Arzneimitteln, die über CYP2C19 metabolisiert werden, berücksichtigt werden. Es wurde eine Wechselwirkung zwischen Clopidogrel und Omeprazol beobachtet (siehe Abschnitt 4.5). Die klinische Relevanz dieser Wechselwirkung ist ungewiss. Als Vorsichtsmaßnahme sollte von der gleichzeitigen Anwendung von Omeprazol und Clopidogrel abgeraten werden.

Schwere kutane Nebenwirkungen (SCARs), einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN), Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) sowie akut generalisierendem pustulösem Exanthem (AGEP), die lebensbedrohlich oder tödlich sein können, wurden sehr selten bzw. selten im Zusammenhang mit der Omeprazolbehandlung berichtet.

Subakuter kutaner Lupus erythematodes (SCLE)
Protonenpumpenhemmer sind mit sehr seltenen Fällen von SCLE assoziiert. Falls

Läsionen, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, auftreten, und falls dies von einer Arthralgie begleitet ist, sollte der Patient umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und das medizinische Fachpersonal sollte erwägen, Gastrobin protect abzusetzen. SCLE nach vorheriger Behandlung mit einem Protonenpumpenhemmer kann das Risiko eines SCLE unter der Einnahme anderer Protonenpumpen-Inhibitoren erhöhen.

Die Behandlung mit Protonenpumpenhemmern kann zu einem leicht erhöhten Risiko für Magen-Darm-Infektionen wie Salmonellen und Campylobacter und bei hospitalisierten Patienten möglicherweise auch für Clostridium difficile führen.

Beeinträchtigung der Nierenfunktion

Eine akute tubulointerstitielle Nephritis (TIN) wurde bei Patienten, die Omeprazol einnehmen, beobachtet und kann zu jedem Zeitpunkt der Omeprazoltherapie auftreten (siehe Abschnitt 4.8). Eine akute tubulointerstitielle Nephritis kann zu Nierenversagen führen.

Bei Verdacht auf eine TIN sollte Omeprazol abgesetzt und umgehend eine geeignete Behandlung eingeleitet werden.

Beeinträchtigung von Labortests

Ein erhöhter Chromogranin A (CgA)-Spiegel kann die Untersuchungen auf neuroendokrine Tumoren beeinträchtigen. Um diese Störung zu vermeiden, sollte die Omeprazol-Behandlung mindestens 5 Tage vor der CgA-Messung abgesetzt werden (siehe Abschnitt 5.1). Wenn die CgA- und Gastrinspiegel nach der ersten Messung nicht in den Referenzbereich zurückgekehrt sind, sollten die Messungen 14 Tage nach Beendigung der Behandlung mit Protonenpumpenhemmern wiederholt werden.

Patienten mit langfristig wiederkehrenden Symptomen von Verdauungsstörungen oder Sodbrennen sollten in regelmäßigen Abständen ihren Arzt aufsuchen. Insbesondere Patienten über 55 Jahre, die täglich ein rezeptfreies Mittel gegen Verdauungsstörungen oder Sodbrennen einnehmen, sollten ihren Apotheker oder Arzt informieren.

Die Patienten sollten angewiesen werden, einen Arzt aufzusuchen, wenn:

• sie bereits ein Magengeschwür oder eine Magen-Darm-Operation hatten,
• sie seit 4 oder mehr Wochen kontinuierlich symptomatisch gegen Verdauungsstörungen oder Sodbrennen behandelt werden,
• sie eine Gelbsucht oder eine schwere Lebererkrankung haben,
• sie über 55 Jahre alt sind und neue oder kürzlich veränderte Symptome haben.

Patienten sollten Omeprazol nicht als vorbeugendes Medikament einnehmen.

Natrium

Gastrobin protect enthält 225 mg Natrium pro Kapsel, entsprechend 11,2 % der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.

Erwachsene
Die empfohlene Dosis ist einmal täglich 20 mg über 14 Tage.

Hersteller:

Cassella-med GmbH & Co. KG
Gereonsmühlengasse 1
50670 Köln
Telefon: 0800/1652-200
Telefax: 0800/1652-700
E-Mail: dialog@cassella-med.eu

 

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letzte Aktualisierung am  29.07.2026 - 13:17 Uhr